Archiv für das Tag 'Sonstige'

Die Frühsommer-Tour 1972 führte ELVIS PRESLEY vom 09.Juni bis 20.Juni 1972 in insgesamt 14 Konzerten durch 8 verschiedene Städte und durch 7 Bundesstaaten der USA, Höhepunkt dieser großartigen Tournee waren zweifellos die New Yorker – Madison Square Garden Konzerte. Ein paar Tage später zog es unseren Mann nach Chicago / Illinois wo er für 2 Tage verweilte um CHICAGO ZU ROCKEN !!! 

Der Abend des 16.Juni`s in Chicago ist heiß und aufgeladen, was nicht allein an den sommerlichen Temperaturen liegt sondern an der Tatsache das ELVIS IN DER STADT ist. Ganz Chicago spricht seit Tagen über das heutige Event, innerhalb weniger Stunden waren beide Konzerte, das heutige und das vom 17.Juni ausverkauft. CHICAGO IST BEREIT FÜR DEN KING!!! 

8.30 Abends , 20000 ELVIS-FANS die gespannt auf den Meister warten, das Chicago Stadium ist übervoll und erfreut gespannt auf unseren Mann, und ES GEHT LOS !!! 

Die Lichter werden verdunkelt und aus dieser Ahtmosphäre vollkommender Erwartung und aufgestauter Gefühle der so vielen Fans ertöhnt ” Theme 2001 – Also Sprach Zarathustra”, sofort geht ein Aufschrei durch die Massen. JETZT IST ER DA, kommt die Treppe hinauf von rechts, sofort Schreie und ethusiatischer Jubel, Elvis`lächelt, woh wie toll er aussieht, gehüllt in den schönen “Adonis Suit” schreitet er von rechts nach links über die Bühne , dreht sich um zu seinen Fans die er im Rücken sitzen hat was noch größeren Aufruhr der Leute verursacht, PURE ELVIS-HYSTERIE !!! Nun dreht er sich zu Charlie Hodge der ihm seine (69er Gibson- Dove) Gitarre umhängt, Elvis dreht sich zum Mikro und beginnt “That`s all right little Mama, that`s allright for you….” sofort Geschrei und Massenhysterie im Publikum, Elvis ist sehr stark bei Stimme eine fantastische, rockige Version seines ersten lokalen Hits den er vor 18 Jahren hatte ! Im “Dididi” Part flippt das Publikum regelrecht aus, Elvis bewegt sich sehr zum Ryhtmus und das Blitzgewitter der vielen Foto-Kameras tut ihr übriges. “Thank you very much” ohne ein weiteres Wort zu verlieren geht unser Mann in “Proud Mary” über, fantastisch seine Stimme und auch seine Stimmung die er an den Abend legt, die Fans gehen voll mit, jede Bewegung und jedes mit starken Ausdruck gesunges Wort wird sofort mit Beifall und kreischen gedankt. Tolle Version, am Schluß des Songs zeigt Elvis kurz seine Kempo-Karatetechnik passend zum Beat der Musik, sofort Schreilawinen und Standing Ovations am Ende des Songs. Ja es ist wirklich war, ELVIS IN TOP-FORM eigentlich wie immer seit 1969 aber für Chicago DAS EVENT! Nun folgt das wunderschöne “Never been to Spain” sehr schön gesungen immer wieder begleitet vom spontanen Szenenapplaus seines Publikums. “Thank you, Ladies and Gentlemen, you`re fantastic” es folgt nun der Song “You don`t have to say you love me” fantastisch interpretiert von Elvis, besonders die schwierigen Passagen meistert er perfekt, erneuet Standing Ovation, was für eine Nacht. Es ist absolut spürbar wie sehr das Chicago-Publikum auf Elvis gewartet hat, um heute Nacht zu explodieren wie Elvis selber auch, es ist ein geben und nehmen. Das “Liebesverhältnis Fans-Elvis” und umgekehrt könnte nicht verschmolzener sein ! 

“Untili it`s time to go for you” folgt und Elvis setzt seine Stimme perfekt ein, immer wieder hört man die Aufschreie der Fans in den entsprechenden Textzeilen, was für ein schöner Song, perfektes Zusammenspiel zwischen Elvis und den Sweet Inspirations, die Harmonie ist greifbar zu spüren, wieder Standing Ovations zum Schluß des Songs! Zeit für “schmutzigen” Rock`n Roll, eine mehr als sexy, gelungene Version von “Polk Salad Annie” folgt, Elvis seine Bewegungen zum perfekten Ryhtmus seiner Band sind einfach nur Atemberaubend, jetzt KOCHT DER SAAL, überall sind aufschrei und gekreisch sehr deutlich hörbar, er hat sich völlig unter Kontrolle obwohl er all diese energiegeladenen Moves zeigt, sich total verausgabt was die 20000 ausflippen läßt. ER IST DER MEISTER, weiß genau was seine Leute wollen und das gibt er ihnen !!! Riesenapplaus am Ende des Songs, nun folgt der Kissing-Song “Love me” wo Elvis diesem Indikma wiedermal perfekt entspricht, Küsse,Schals teilweise ernsthafter Gesang, perfekte Darbietung dieses Songs, großer Applaus ist sein Lohn und so manches mit Liebe erfülltes weibliches Herz !! Oldies but Goldies, nun wenn Elvis seine älteren Stücke singt, klingen sie frisch wie neu oder nie zuvor gespielt, der Rockbeat von “All Shook Up” erfüllt den Saal, Schreie bei seinen vielen Bewegungen, das wollten die Leute hören und sie bekamen es in perfekter Umsetzung ! “Heartbreak Hotel” folgt in einer fantastisches Blues-Version die an TTWII 70 erinnert, oh ja seine tiefe Blues-Stimme bringt die Leute zum kochen, was für eine enegiegeladene Stimmung im weiten Rund des Stadium`s. Klasse Version natürlich Standing Ovations als Lohn für den KING . Das Medley “Teddy Bear/Don`t be Cruel” folgt, ohne viel Schalverteilen etc… bringt unser Mann eine klasse Version dieser beiden Songs, Riesenapplaus der Menge. Nun folgt ein weiterer Höhepunkt der Nacht !!! “Little Sister / Get Back” wie fantastisch gespielt von Burton und der Band sowie rockig intoniert von Elvis, auffallend ist das die Fans bei weitem lauter während Little Sister reagiert als bei Get Back, nun Little Sister ist ELVIS-PUR und der Beatles Song eine schöne Zugabe, am Ende von Get Back zelebriert Elvis seine Karate-Moves was die Fans zum Schreien bringt. “My first movie was Love me Tender” und Elvis bietet eine sehr schöne Version seines 56-No.1-Hits dar, besonders den weiblichen Fans gefällt es weil Elvis innerhalb des Songs Küsse und Schals verteilt. Riesenapplaus des Chicago-Publikum`s am Ende des Songs! 

Back to Rock`Roll !!! “Blue Suede Shoes” in einer sehr rockigen Fassung folgt, Elvis ist ganz bei der Sache, in seinem Element, viele Schreie unterstützen seine wuchtigen, grandiosen Bewegungen, er ist wie eine Katze, so geschmeidig !!! “Thank you very much, my massage song for the night” Burton spielt ein kleines Riff von “Hound Dog” sofort Aufschreie der Fans. Elvis bemerkt das seine Stimme nicht mehr so hoch wie früher sei und er sie in die richtige Stelle bauen muß und nun beginnt die fantastische Rock / Blues Version von “Hound Dog” am Anfang sehr tief gesungen und so bluesig, was für eine Spannung im Saal als die Band und Elvis in das Up-Tempo wechseln ein lauter Aufschrei der Massen. Tolle Version, Standing Ovations des Publikums. Sofort geht es weiter zu “Suspicios Minds”, man fragt sich wo er seine Energie her hat, aber er hat sie . DEFINITIV !!! Ein klasse Version mit vielen Karate-Einlagen folgt, begeistert folgt im sein Publikum, was für eine Top-Version. “Thank you very much, you`re beautiful” nun folgt die Band-Vorstellung, jeder Musiker bekommt seinen verdienten Applaus. Elvis kündigt “For the good times” an und Elvis singt so gefühlvoll das überall “aahs und oohs” zu hören sind, die Stimmung ist nun sehr ergriffen, gefangen vom Zauber ELVIS PRESLEY`S. Standing Ovation sind seine Ernte ! Das schnelle, modernisierte “A big hun`k of love” folgt, klasse Ryhtmus und ein Elvis der eine Power hat die unglaublich ist. Grandiose, rasante Version. Standing Ovations !!!

Nun läßt Elvis die Hallenlichter einschalten, was sofort mit Riesengeschrei qiuttiert wird, Elvis dankt seinem Publikum und beginnt die schöne Country-Balade “Funny How Time Slips Away”, sehr schön gesungen immer begleitet zu der magischen Stimmung im Publikum. “Thank you ladies and getlemen, god bless you” und viel zu früh erscheint die Abschlußmelodie zu “Can`t help falling in love” der ganze Song wird übertüncht von dem Schreien der Fans, den Schlußakkord sing Elvis voller Inbrunst und das wars !!!! DER KÖNIG GEHT, Verbeugungen, Applaus lauter als alles andere was man kennt verläßt ELVIS PRESLEY die Bühne und ein Publikum das Zeuge seines großartigen Talentes wurde, einer TOP-SHOW an die sich jeder der es erlebt für immer erinnern wird!

Review von Thommy Cashels72, Bilder von Hunka Hunka 1860, www.elvisinfo.de

dotore

Burning in Birmingham

Birmingham, 29. Dezember 1976

Die Abschlußtour im Dezember des Jahres 1976 führte unseren Mann nochmals in 5 Tagen durch 5 verschiedene Bundesstaaten. Die Kurztournee begann am 27.12 in Wichita / Kansas und führte Elvis über Dallas,Birmingham und Atlanta bis nach Pittsburgh wo er am 31.12.76 sein New Years Eve – Konzert geben sollte. Die heutige Konzert-Review führt uns nach Birmingham, wo sich unser Mann in einer außergewöhnlich, grandiosen Top-Verfassung präsentieren sollte! 

SO ETWAS HATTE BIRMINGHAM NOCH NIE ERLEBT – DER KÖNIG KOMMT!

18400 aufgeregt, gespannte Fans im seit Wochen ausverkauften Birmingham Jefferson Coliseum warten auf unseren Mann. Spannung machte sich breit während des Vorprogrammes der Sweet Inspirations. Gute Konzert-Kritiken der letzten Wochen insbesondere des Vegas-Engagement im Dezember hatte viele Leute aufhorchen lassen und steigerte nur die freudige Erwartung auf unseren King. Endlich verlöschen die Lichter, man spürt die Aufgeregtheit im Saal und “Also Sprach Zarathustra” erklingt, unterdrücktes Schreien der Fans ist deutlich spürbar! Plötzlich übernimmt Elvis-Combo den Ryhtmus, Schreie lauter als alles was man bisher gehört hatte ertöhnen, da ist ER!!! Gekreische und ein gut gelaunter Elvis betritt sein “Wohnzimmer”, überall hört man “oh und ah`s” gehüllt in den schönen “Gold Leaf Suit” schreitet er unter tosenden Applaus die Menge ab, dreht sich zu Charlie der ihm die “Martin D-35 Guitar” umhängt, schreitet zum Mikropfon und beginnt “Year See, C.C. Rider” sofort geht das Publikum mit, Elvis`zelebriert eine mehr als gelungene Version, stark bei Stimme heizt er seine Band noch an, das Publikum explodiert genau wie unser Junge auch, kreisende Beinbewegungen am Ende des Songs werden mit Blitzgewitter und gekreische unterstützt. “Thank you ladies and gentlemen.We`re never been in Birmingham. First time here” Nun dreht er sich zum Teil seiner Fans die hinter ihm auf den Tribühnen sitzen, sofort lautes aufschreien und Elvis fährt fort” Big place. We`re here to please you, We`re here to entertain you, have a good time.” Nun folgt das bekannte Spielchen mit “Well,well,well” und Elvis beginnt mit “I got a Woman”, starke Version, viele Bewegungen und gekreische begleiten ihn durch die 55er Nummer, ein gutaussehender Elvis der stark an Gewicht verloren hat ist in Top-Form animiert sein Publikum zum Mitsingen beim “Amen” Part und insbesondere J.D Sumner der wiederum eine tiefe in seinem Basspart findet die einfach nur Extra-Klasse ist. Riesen Applaus ist der Lohn. Nun folgt “Love me” Küsse, Schals, grandioser Gesang ja unser Mann hat nichts verloren, die Fans bemerken sofort was heute Nacht hier passiert, jede Sekunde saugen sie auf und zeigen Elvis ihre Begeisterung. Nun folgt “Fairytale” ein schöner Country-Song, sehr gute Version die Harmonie zwischen Elvis und den Backroundsängern ist einzigartig, so schön ! Riesiger Applaus am Ende des Songs es folgt einer der stimmlichen Höhepunkte dieses Abend “Lord, you gave me a mountain” zeigt Elvis auf der Höhe seiner gesanglichen Kunst, er trifft all die schwierigen Passagen perfekt und hat heute Nacht eine Kraft in seiner Stimme die Atemberaubend ist. Am Ende des Song`s steigert er sich nochmals und Standing Ovations sind sein Lohn. Time for Rock`n Roll !!! 
Der “Jailhouse Rock” fetzt über die Bühne und Elvis bewegt sich intensiv passend zum Ryhtmus. Gekreische ist deutlich zu hören, wird noch lauter und steigert sich zu Elvis´Moves. 

Jetzt kündigt Elvis seinen Welthit “It`s now or never” an vorne weg die italienische Version “O Sole Mio” gesungen wie immer von Sherill Nielsen geht es dann in den englisch gesungenen Part über und Elvis seine Stimme ist einfach nur fantastisch, ihm gelingt eine Top-Version seines Klassikers. Standing Ovations folgen und unser Mann läßt sich zu “Trying to get to you” hinreissen, Burton`s fantastischer Gitarren-Ryhtmus und Elvis`grandioser Gesang reissen das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Tolle Version. Applaus und Gekreische man denkt man befände sich im Jahre 1956 , er halt alles noch seine ganze Magie ist Allgegenwärtig. Nun folgt ein weiterer Höhepunkt . Sinatra`s “My Way” folgt was mittlerweile Elvis`Ureigene Nummer ist, es gibt im Musikbusiness nichts vergleichbares grandioses als Elvis`Version dieses Songs. Er macht wieder seine Spielchen mit dem Songpaper und sagt er kenne nicht alle Wörter, was natürlich ein Scherz (sieht man in den Video-Sequenzen) und er steigert sich in stimmliche Höhen die einem Tenor sehr nahe kommen. Standing Ovation und ein stürmisches “Polk Salad Annie” folgen, Elvis`bewegt sich sehr wild aber immer perfekt zum Ryhtmus seiner Band. Die Stimmung ist jetzt am Siedepunkt angekommen, ER IST DER MEISTER, hat sich und seine Fans vollkommen im Griff. Fantastischer Gig ! Nun folgen die Band-Solis als er John Wilkinson an der Ryhtmus-Gitarre vorstellt beginnt John mit “Early Morning Rain” und es folgt eine komplette von Elvis´gesungene Version sehr zur Freude seiner Fans. Nun folgt Burton an der Lead-Gitarre mit den Songs “What`d I Say” und “Johnny B. Goode” von Elvis gelegentlich gesanglich unterstützt. Jerry Scheff und Ronny Tutt folgen nun mit ihren Solis am Bass bzw. an den Drumms. Es wird wieder Zeit für den King. “Love Letters” folgt stimmlich sehr schön gesungen, man merkt wie sehr Elvis´diesen Song mag. Riesiger Applaus folgt und Elvis läßt die Hallenlichter einschalten, ein Aufschrei geht durch die Menge und Elvis beginnt mit der schönen Balade “Funny how time slips away” wobei er einige Mädchen küsst und eine schöne Version darbietet. Nun folgt ein weiterer Höhepunkt . “Hurt” unglaublich was unser Mann immer noch leisten kann, stimmlich perfekt und mit einer Überzeugung gesungen das jeder und ich meine wirklich jeder Fan in der Arena die Intimität und Leidenschaft von Elvis spürt, er ist so voller Kraft und das Publikum reißt ihn zu einer Wiederholung des Schlußpart`s hin um ihn dann Standing Ovations zu zollen. 

Es folgt ein schneller “Hound Dog” zur Freude seiner Fans. Elvis kündigt “For the good times” an, Wunder werden wahr !!!, was für eine Rarität zu dieser Zeit, stimmlich sehr gefühlvoll gesungen und fast ohne die kleinsten Textprobleme bietet er diesen schöne Lied dar, wiederum stehende Ovationen für unseren Mann. Nun folgt “The first time ever I saw your face” und Elvis wechselt während des Songs in eine ganz langsame, gefühlvolle Version, Ergriffenheit und Stille im Publikum machen sich breit, Elvis hat sie alle gefangen in seiner Welt, man spürt seine Leidenschaft so sehr das man sich zu ihm hingezogen fühlen muß, man kann dem nicht entrinnen. Es dauert einige Bruchteile bis die Fans explodieren und großen Applaus spenden. Wie fantastisch, vtl der Höhepunkt des Abend, aber Nein !!! Elvis setzt sich an`s Piano und beginnt mit “Unchained Melody”, er bringt sie alle heute Abend, purer Elvis-Power grandiose Stimme und Ovationen sind sein verdienter Lohn.”Mystery Train / Tiger Man” folgt und gerade bei Tiger Man bewegt sich unser Mann wieder perfekt im packenden Ryhtmus, klasse Nummer. Viel zu früh, dankt er seinen Fans und verabschiedet sich in den Song “Can`t help falling in Love”, Schreie und unglauben das es gleich vorbei ist machen sich breit, “Nein, er darf noch nicht gehen, wir wollen mehr” doch der Song ist vorbei, Schreie, Verbeugungen, Küsse und Händeschütteln, DER KÖNIG GEHT und hinterläßt ein Publikum was völlig außer der Fassung ist von diesen grandiosen 70 Minuten Elvis-Magie !!!

 Review von Thommy Cashels72, Bilder von Hunka Hunka 1860, www.elvisinfo.de

 

 

 

 

dotore

Pieces Of My Life

Elvis`Sommertour 75 führte ihn ab den 08.Juli in Oklahoma City durch mehrere Bundesstaaten wie Indiana,Ohio,New York bis nach North-Carolina.

Die Qualität seiner Konzerte schlossen nahtlos an die fantastischen Konzerte des Juni`s an (z.B. das legendäre Dallas-Konzert). Die Closnig-Show fand am 24.Juli im Civic Center zu Ashville statt und soll Gegenstand meines Reviews sein.

Ein schöner Sommerabend in Ashville neigt sich dem Ende zu, doch für die 7437 Elvislover`s die heute Abend im ausverkauften Civic Center Zeuge seiner Kunst sind, beginnt JETZT der eigentliche Tag.
Der KING ist in der Stadt, nichts anderes bewegt seit Tagen die Fans in Ashville. Gestern Nacht hatte er schon Ashville geROCKT !!! “Shake a hand” , “Promised Land” was würde er heute alles bringen?

Ein super gestimmtes Publikum wartete auf das Ende des Vorprogramms. Alle dümmlichen Gerüchte und Zeitungsartikel (Elvis fett und vierzig etc…) hatte er gestern Nacht schon mit einer Top-Show bei Seite gewischt. Keine falschen Gedanken sondern reine Vorfreude auf seine Closing-Show sind spürbar. Endlich nach unendlich langer Zeit geht das Vorprogramm zu Ende, die Lichter erlöschen, Aufgeregtheit macht sich breit, nur noch einen Augenblick und dann……

Auf einmal erklingen die Töne zu “Also Sprach Zarathustra” und die Spannung steigt ins Unermeßliche. Schreie werden hörbar, die Spannung stets aufbauend bis die BAND übernimmt. Auf einmal Blitzgewitter, Schreie und Fans die zur Treppe schauen. DA IST ER !!! Donnernder Applaus und Schreilawinen begleiten unseren Mann auf die Bühne. Lässig schreitet er die Bühne ab, lächelnd und gutgelaunt, sehr gut ausschauend .Der Rhytmus zu See See Rider heizt die Fans regelrecht auf, Elvis weiß ganz genau wie lange er warten muß, wie er die Spannung weiter steigern kann. Er dreht sich zu Charlie der ihn die Gibson Dove-Gitarre umhängt, Elvis`selbst gekleidet in den aufregenden BLACK AZTEC SUIT schreitet zum Micro dreht es zu sich hin und schreit “That`s all right little Mama….”, sofort gekreische bei seinen Fans, damit hatte keiner gerechnet um so größer die Freude der 7000 das er seinen ersten Hit von 1954 bringt. Eine fantastische, kraftvolle Darbietung wobei er 2X den “Dididi-Part” wiederholt und sich dabei passend zur Musik bewegt was seine Fans ausflippen läßt. “Thank you very much” und sofort “Well,well,well” sein Publikum weiß was jetzt kommt, auf einmal beginnt er “Well, I got a woman” um sofort wieder mit den “Well`s” was seine Combo durcheinander bringt und Elvis und die Fans erheitert, doch nun geht es los. Eine rockige, stimmlich sehr gute Version, ständig begleitet vom Schreien seiner Fans geht Elvis in den “Amen” Part über, eine sehr lang, hingezogene Version aber sehr zur Freude seiner Fans die mitsingen und klatschen. Dann beginnt das übliche Spielchen mit Ronny Tutt. Tutt heizt Elvis mit seinen Drums ein, und unser Mann bewegt sich perfekt zum Schlagzeugspiel, die Leute hält nun nichts mehr. Schreie, Spannung er ist definitiv alles da!!! Danach J.D Sumner der seine tiefe Stimme einsetzt, Applaus für ihn, “er kann es noch viel besser” sagt Elvis und reißt J.D. zu einer noch tiefer gesungenen Version hin, großer Applaus und ein kräftiges “I got a Woman” beenden diese großartige Version.

“Thank you very much, Big Boss Man” ja jetzt geht es richtig ab, fantastischer Rhytmus seiner Band, Elvis`Voice perfekt, lautes gekreische im Instrumental-Part weil unser Mann sich total verausgabt und seine Bewegungen darbietet. ER hat das Publikum total im Griff, er ist der MEISTER! “Love me” folgt, mit etwas halbherzigen Gesang da Elvis mit den küssen seiner weiblichen Fans beschäftigt ist, sie geben ihm kaum eine Chance zu singen, ein langgezogenes Ende von Stamps und Inspirations werden mit einem prachtvollen,kräftigen “Oh Yeah” von Elvis`beendet. “Take it on” eine sehr gut Version von “If you love me, let me know” folgt, sehr schön gesungen, ständig begleitet von der magischen Athmosphäre der 7000 ! Eine solide Version von “All Shook Up” folgt, danach Applaus und ohne ein Wort zu verlieren, geht er in das Medley “Teddy Bear / Don`t be Cruel” über, eine sehr gute Version zum Schluß bei Ronny`s Drum-Solo Schreie zu Elvis`Bewegungen. “Hound Dog” folgt, anfangs eher zurückhaltend und ein wenig herumalbernd vorgetragen, steigert er sich im Rhytmus-Part, läßt die Hüften kreisen was die Fans nahe der Hysterie bringt ! Schreie und Applaus sind sein Lohn. Charlie reicht Elvis eine Box woraus Elvis`einen Fan-Wunsch zieht “An American Trilogy” wird gezogen und eine stimmlich hervorragende version folgt “Szenenapllaus” bei ” I was bound to die..”, ja Elvis ist auf der Höhe der Zeit, perfektes Entertainment ist seine Sache und sein Publikum dankt es ihm mit Standing Ovations! Es geht weiter mit “Heartbreak Hotel” eine gute bluesige Version, bei Burton`s Gitarrensolo feuert Elvis ihn an, der Abend macht unseren Mann offentsichtlich großen Spaß und das überträgt sich auf die BAND und die Fans. Donnernder Applaus und der “Jailhouse Rock” folgt, in einer schnellen Fassung, einzelne Textprobleme überspielt er gekonnt mit improvisierten Gesang und heißen Bewegungen. Elvis zieht “Something” aus der Box und bemerkt das er diesen Song schon länger nicht mehr gesungen hätte, dennoch folgt eine zauberhafte Fassung dieses schönen Liedes. Standing Ovations !!! “Thank you very much, Return to Sender, oh Lord, I try to find a key for that” woh wie super, er hat nichts verloren, “Return to Sender” ROCKT den Saal, die Fans schreien wieder, begeistert davon das er dies alles noch bringen kann. Klasse Version !!! Nun wird “Wooden Heart” gezogen (Hören die Wunder niemals auf!!!) und Elvis bringt eine gute Fassung rüber wobei ihn die in deutsch gesungenen Textzeilen keinerlei Schwierigkeiten bereiten.

Es folgt der wundervolle “Hawaian Wedding Song” sehr gefühlvoll gesungen, am Ende wiederholt er den Schlußpart zusammen mit Kathy was ihn wiederum Standing Ovation einbringt. Nun folgt “Bridge over troubled water” lauter Jubel und Szenenapplaus begleiten diese schöne Fassung von Elvis. Zeit für harten ROCK “Polk Salad Annie” rockt und unser Mann noch viel mehr, besonders am Ende des Songs hat man das Gefühl wir befänden uns in 1972, so sehr reagiert sein Publikum auf seine kraftvollen Karate-Bewegungen. Riesen Applaus und die Band-Vorstellung folgen wobei Tutt, Scheff, Hardin und Orchestra ihre Solis spielen, Burton`s “Johnny B.Goode” wird von Elvis gesanglich ein wenig begleitet. T-R-O-U-B-L-E folgt sein aktueller Hit, stark gesungen und seine Begleitung ist ebenso fantastisch ! Elvis kündigt den schönen Song “Shake a hand” an, sehr guter Rhytmus, Schreie und ein Elvis den es sehr viel Freude macht der Song zu performen. Danach stellt unser Mann Dr.Nic sowie Vernon Presley dem Publikum vor. Mit dem Verweis darauf den Lieblingssong seines Vater singen zu mögen beginnt er mit “Pieces of my life” einfach nur WOH das Publikum wird Zeuge eines einmaligen, grandiosen Abend`s, soviele Raritäten hat unser Mann selten an einem Abend gegeben, jeder ist sich bewußt über die größe dieses EVENTS. Ergriffender Beifall am Ende des Songs , jetzt folgt der STIMMLICHE HÖHEPUNKT des Abends. “How great thou art” folgt, stimmlich bombastisch sich steigernd bis zum stimmlichen Exzess bietet Elvis eine großartige Fassung seines Grammy-Gospelhits, das Ende wird zur großen Freude der Fans wiederholt. Standing Ovation . “God bless you, take care” und “Can`t help falling in Love” folgt, es geht dem Ende der Show zu, die Fans spüren es und wollen ihn noch nicht gehen lassen. “Elvis,Elvis” , “Don`t go”, der Song ist vorüber, Elvis`Combo übernimmt, unser Mann schreitet sein Publikum ab, WAS FÜR EIN KONZERT, alle Zweifel weggewischt verläßt er seine Fans die noch Minuten später weiterklatschen, als Elvis die Bühne schon lange verlassen hat!

Eine fantastische Closing-Show beendet eine TOP-TOUR !

CD : Pieces of my life – SA Records

Review von Tommy Cashels72

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