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Hunka Hunka 1860

Phoenix Over Tennesse

Gekreische, eine Gitarre erklingt… Elvis erzählt was… gekreische… erneut die Gitarre… „… yeah yeah yeah yeaaaaaah…” gekreische… Gitarre…„… well since my Baby left me…“ harte Schläge ins Schlagzeug, Bläser und ein rhythmisches Klatschen setzen ein, was für eine Rockige „Heartbreak Hotel Version“! Wir hören hier eine langsame, verdammt dreckige aber auch saubere, rockige Version vorgetragen. Für mich eine der besten Liveversionen des Rockklassikers. Elvis Stimme und die Band sind unschlagbar! 

Tscha, das ist der Song Nr. 19 von der CD „Phoenix Over Tenneessee“, einem Konzert aus der Feedom Hall, Johnson City/Tennessee, vom 17. März 1976, 8:30 pm.! Erschienen auf Jr Records (JR 19/93).

In das „Opening Riff“ wird ein Statement von Elvis eingeblendet. Das Opening ist recht kurz und somit befinden wir uns auch recht schnell im ersten Song, „See See Rider“! Kaum erklingt der Trommelwirbel, schon fängt die Masse an zu kreischen. Der Applaus der Zuschauer legt sich fast über die Musiker. Ein erneuter Aufschrei geht durch die Halle als Elvis See See Rider anstimmt! Es ist eine schöne rockige Version und Elvis klingt fantastisch.

„… thank you very much… well…” und schon steigt Elvis in “I Got A Woman / Amen” ein, ohne zuvor diese vielen wells zu singen. Auch hier, -Version. Nach einer gewissen Zeit setzt ein rhythmisches Klatschen ein. Der Amen-Part wird recht kurz gehalten und schon schreit das Publikum auf, da sich Elvis zu den Trommelschlägen bewegt. J.D.’s Flugzeugnummer darf natürlich auch nicht fehlen. Und wie so oft, bekommen wir diesen auch ein zweites mal zu hören.

„Love Me“ wird durch „oooooh“ der Fans begleitet. Schöne Version, die Fans kommen auf ihre Kosten!

„You Gave Me A Mountain“, kräftig, starker und solider Vortrag. Aber er trägt es ganz anders vor, er betont den Song komplett anders. 

Fast so kräftig wie auf seinem ’74 Memphis Konzert bekommen wir nun eine „Tryin’ To Get To You“ Version zu hören.

Bei „All Shook Up“ geht ein kräftiger Aufschrei durchs Publikum, keine Ahung weshalb, jedenfalls ist das Publikum wärend des Songs total aus dem Häuschen.

Schnitt

„Teddy Bear / Don’t Be Cruel“, auch hier ist das Publikum nicht ruhig. Es kreischt, pfeift… Verteilung von scarfs?

„… ah… lets do until it’s time for you to go…“! Schade, hier hätte ich mir viel mehr Disziplin des Publikums gewünscht. Elvis ist super bei Stimme und trägt eine sehr starke Version vor !

Nun kündigt er „Hurt“ an. Doch im Gegensatz zu späteren Versionen bleibt das Publikum verhältnismäßig ruhig. Wir bekommen hier auch nur eine Version vorgetragen, und die reicht mir !

„Polk Sald Annie“, rockig, dynamisch. Das besondere an dieser Version ist der End-Part, welche über eine Minute geht, in der Elvis auch nicht singt. Wir hören nur das mächtige Schlagzeug, den Bass und die Bläser, welche alles geben, und zum Schluss hin schneller werden. Dazu die Fans… Rock vom feinsten.

Introduction, jeder darf mal sein können vorstellen.

„And I Love You So“ (Zuvor nen Schnitt?) wird sehr gefühlsbetont vorgetragen. Leider stören die kreischenden Fans. Diese Version kann locker mit der Studioversion mithalten. In der Mitte des Songs bricht Elvis ab, erzählt was vom Toningenieur und Jambalaya, dann geht es weiter.

Bevor Elvis „How Great So Art“ anstimmt, unterhält sich Elvis mit dem Publikum. Als die Stamps How Great anstimmen wird es schlagartig still. Wie auch bei Mountain betont Elvis auch hier den Songs anders! 

„Love Me Tender“, gekreische, unruhe! Zu hören bekommen wir eine sehr schöne Version.

„Let Me Be There“ kommt an die ’74 Version nicht heran.

Als Elvis „… oh beautiful…“ singt, wird es erneut schlagartig still. Von „America, The Beautiful“ bekommen wir eine sehr ruhig, dezent und gefühlsbetonte Version vorgetragen.

Schnitt

Und nun folgt der Song Nr. 19, „Heartbreak Hotel“. Klasse, Rock vom feinsten. Siehe oben!

„… you aiiiiiint“ Aufschrei… Schnelle, rockige und von den Instrumenten stark betonte Version

„Hawaiing Wedding Song“. Sehr schöne Version, doch leider stören auch die Kreische der Fans.

Und weiter geht es mit „Mystery Train / Tiger Man“ Hier meint man, das auf einem ein Zug zukommt, so dominant wirken die Instrumente. Auch hier betont Elvis den Song anders, wenngleich seine Stimme etwas zittrig klingt!

Bevor das Konzert endet, erzählt Elvis dem Publikum eine kleine Story (?). Dann beginnt das Intro zu „Can’t Help Fallin In Love“, doch Elvis unterbricht, erzählt was, und schon startet erneut Fallin in Love. Die Fans wollen es nicht wahrhaben, doch das Konzert nähert sich dem Ende!

Closing Vamp und Announcement folgen.

Fazit:
Sehr starkes Konzert, sehr stark dominierende Instrumente, ein noch stärkerer Elvis mit einer fantastischen Stimme! Ein Heartbreak Hotel wie man es nie zuvor gehört hat, Mountain und How Great werden zum Teil anders betont,! Ein erstklassiges Konzert vom King! Zwar sind die Fans im Vordergrund, dennoch versteht und hört man die Songs einwandfrei!

Review von Admiral James T. Kirk

dotore

Elvis Back With A Bang

Es ist der 20.März 1975, wir befinden uns im Hilton Hotel zu Las Vegas.

Von der Bühne des Showrooms ertöhnt “Also sprach Zarathustra”, wie jedes mal wenn Elvis Presley hier “zu Gast” ist.
Die Zuschauer warten ganz gespannt darauf dass der Star des Abend endlich für seine “Dinner Show” die Bühne betritt.
Und endlich ist es soweit.
Leise im Hintergrung kann man plötzlich ein paar Mädchen kreischen hören.
Er ist da ! Standesgemäß eröffnet er das Konzert mit dem Song “See see rider” Nachdem das Lied beendet ist gibt es ein “trockenes” “Thank you, good evening” von Elvis zu hören.
Weiter geht`s mit dem Medley “I got a woman / Amen”. Elvis unterbricht noch im ersten Teil des Medleys kurz mit den Worten: “Whait a minute” die Zuschauer lachen und schon geht es weiter.
Beim nächsten Song den wir hier zu hören griegen “Love me” sind wir aber schon am 22.März in der Midnight show.
Bei “If you love me (let me know)” merkt man schon, Elvis ist heute gut aufgelegt.
Weiter geht es mit einem sehr gefühlvoll vorgetragenen “And I love you so”
Dann rockt er den “Laden” mit “Big boss man”.

Es folgen meine 2 persönlichen Highlights des Abends “It`s midnight” und “Promised land” den ersten Titel singt er am Anfang vielleicht ein wenig zu schnell, doch dann wird es einfach Genial. Und man lauscht einfach nur noch diesem traumhaften Song. Elvis singt am Ende mit kräftiger Stimme “Good god I miss you”. Das Lied ist zu Ende und er kündigt “Promised Land” an.
Danach folgt schon wieder ein langsames Lied “Green green grass of home” auch das wird von Elvis wunderschön vorgetragen.

Bevor Elvis seine Band vorstellt, kommt Fairytale und um so weiter der Song vortschreitet kniet Elvis sich auch richtig rein.
Bei den Band Introductions gibt es viel zu lachen.
Als Einleitung für die Obligatorischen Band-Solos singt Elvis kurz “What`d I say”

Jetzt kann er wieder sein ganzes können Aufzeigen “My boy” und “I`ll remember you.

Jetzt folgt wieder einer meiner Favorisierten Songs “Let me be there” man merkt wieder es macht Elvis heute richtig Spass.
Jeder der Zuschauer denkt der Song ist vorbei und Elvis erntet schon den nur zu berechtigten Applauss, steigt er wieder ein: “Let me be there in your morning, let me be there in your night…..”

Jetzt folgen große Hits seiner Karirere: Teddy bear/Don`t be cruel” und ein wirklich Sehr gut vorgetragenes “Hound dog” Keine schnell runtergeleierte Version wie wir sie schon einige male zuvor hörten. Diesesmal wirklich toll.

“Thank you very much” “Honey, I`ll be there” sagt Elvis zu einem Fan und sing darauf den gleichnamigen Song ganz kurz an. Ich hätte mich gefreut den kommpletten Song zu hören aber auch dieser One-Liner war schon Klasse.

Und dann eine große Überraschung. Elvis singt zum ersten und einzigen mal “You`re the reason I`m living”. Wunderschön wird der Song von ihm dargeboten.
Leider heißt das für die Fans auch schon Abschied nehmen von ihrem Star, der nach einer sehr gefühlvollen Darbietung von “Can`t help falling in love” und im Zuge des´Closing Vamp” nun die Bühne verlässt.

Meine Persönliche Meinung: Eine wirklich tolle CD die uns “Fort Baxter” hier “beschehrt” hat. Es ist ein Super Konzert von Elvis, das in jede Sammlung gehört.
Als Bonus gibt es einen Song der auf dem Backcover nicht vermerckt ist.
Track 27: “Roses are red” ? Ich bin mir nicht sicher da die Soundqualität bei diesem Song leider nicht so gut ist wie beim restlichen Konzert und man Elvis nur sehr schwer versteht.

Fazit: Die CD mit einem Super-Booklet ist absolut zu empfehlen.

Moody Blue & Other Great Performances (Fort Baxter 2097)

Die CD wird mit „Are You Lonesome Tonight“ eröffnet. Für das Jahr 1977 eine wunderschöne Version, doch leider machen Elvis und Charly wieder Späße! Gleich zu Anfang veräppelt ein Fan Elvis, niedlich!
Seine Stimme ist kräftig, doch auch etwas lustlos. Und dann seine Lache „… o god help me…“!
„Wel so long…“, was für ein Einstieg in einen leider selten Vorgetragen Bluessong. „Reconsider Baby“, Blues vom feinsten. Seine Stimme, die Instrumente, einfach Klasse. „… play the blues play the blues james…“ ! Genießt seine Stimme, genießt die Instrumente, genießt den Blues !
Jetzt kündiegt er „That’s All Right“ an, die ersten Töne erklingen, doch Elvis bricht ab. Angeblich hat man seine Gitarre ausgetauscht, da wohl die Gitarrenseiten nicht stimmen. Er zupft an seiner Gitarre, die Fans kreischen und rufen seinen Namen, da kündigt er aus heiterem Himmel „Fool (Love Me)“ an, da es die Fans wohl mögen. Die Fans kreischen auf. Solider Vortrag.

Beim folgenden „Moody Blue“ ntschuldigt er sich zuerst dafür, das er den Text ablesen muss. Die hohen Töne trifft er nicht mehr. Moody Blue mag ich live persönlich gar nicht.
Das folgende „You Gave Me A Mountain“ wirkt lustlos, dennoch ein kräftiger Vortrag!
„… my third movie called jailhouse rock…“! Auch hier kämpft er mit den hohen Tönen, nun, er ist keine 25 mehr! Dennoch fezige Version!
Bevor wir „It’s Now Or Never Hören“ trägt Sherill Nelson „O Sole Mio“ vor. Beides schöne Versionen, die Trompete im Hintergrund passt wie die Faust aufs Auge!
Es folgt ein etwas langsamere Version von „Little Sister“. Bevor Elvis anfängt zu singen schreit ein männlicher Fan „Elvis“. Elvis Antwortet „Ja“! Klasse Reaktion!
„Teddy Bear und Don’t Be Cruel“ sind typische Schalverteilsongs!

„… this song was recordet by Fran Sinatra…“, und es herrscht Totenstille. Das ist nicht Sinatras Song, das ist sein Song, das ist Elvis’ sein Song! Dezente Stimme, dezent Instrumente, perfekt traurig arrangiert!
„… ah let’s do play Please Release Me…“, trotz lustloser Stimme eine wunderschöne Version. Für 1977 bestimmt ein Konzerthighlight!
„Hurt“, mit Hurt kann und wird ich mich nicht anfreunden.
„… i like to ask J.D. Sumner and The Stamps Quartett to do a song called why me lord” Top, Spitzenklasse, doch leider unterbricht Elvis den Song, welcher sich dann ins lächerliche verläuft.
Ein kräftiger Bass, kräftige Schläge ins Schlagzeug, das kann nur eines bedeuten, “ Polk Salad Annie“. Auch hier klingt seine Stimme lustlos, doch die Instrumente retten diesen fetzigen Song.
Kommen wir zum Höhepunkt der CD, „Where No One Stands Alone“. Er kündigt den Song als Premiere an, niemals geprobt oder live vorgetragen. Er schreitet zum Piano und kündigt an, das er nur durch The Stamps und Sherill Nelson begleitet wird. Er selbst begleitet sich am Piano. Was für ein Vortrag. Lauscht einfach, Gospel vom feinsten. Für mich wäre der Song einen Grammy wert!

Und weiter geht es mit „Unchained Melody“. Auch hier begleitet sich Elvis selbst. Schöne Version.
„… take it out…“, mit “Can’t Help Falling In Love” endet auch diese CD!
Danach hören wir noch ein Telefonat, keine Ahnung von wann es ist, müsste aber nach der Armyzeit sein, da „Germany“ genant wird. Hab es mir nicht angehört, 7:10 ist mir dann doch zu lang!


Songs:
Recordet live in Charlotte N.C., February 21, 1977

  • Are You Lonesome Tonight
  • Reconsider Baby
  • Love Me
  • Moody Blue
  • You Gave Me A Mountain
  • Jailhouse Rock
  • It’s Now Or Never
  • Little Sister
  • Teddy Bear
  • Don’t Be Cruel
  • My way
  • Release Me
  • Hurt
  • Why Me Lord

Recordet live in Montgomery, Al., February 16, 1977

  • Polk Sald Annie
  • Where No One Stands Alone
  • Uchained Melody
  • Can’t Help Falling In Love
Fazit:
Leider fehlen die ersten Songs dieses Konzertes vom 21.02.1977, und leider auch die letzten Songs aus Charlotte.
In Charlotte wirkt und klingt seine Stimme lustlos, dennoch kräftig.
In Montgomery, 5 Tage zuvor, ist er besser drauf. Volle und klare Stimme.
Die CD ist vom Ton her Spitze, besser als „In Concert (RCA)“! Wünschte FTD könnte auch mal in dieser Richtung (Tontechnisch) Konzerte veröffentlichen.
Höhepunkt für mich der Song vom 16.02.1977, Where No One Stands Alone! Hammer, der Song geht unter die Haut.
Aber auch Reconsider Baby vom 21.02.1977 ist hörenswert. Blues pur! Der Song erinnert mich immer an Merry Christmas Baby.
Seine 1977 Konzerte sind für mich nen Highlight, da er sehr viele Songs, welche in Richtung Gospel und Blues gehen, fantastisch vorträgt.
Wer die Möglichkeit hat diese CD zu erwerben, zuschlagen!
Review von Admiral James T. Kirk

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