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Story und Songs Kompakt

Story und Songs kompakt von John Robertson.

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel “Elvis Presley – The Complete Guide to his Music” bei Omnibus Press, London.

Das Bucht ist in 7 Teile (Kapitel) eingeteilt.

1. The Sun Years
2. RCA 1956 – 1959
3. 1960 – 1968
4. Das Comeback
5. Die letzten Jahre
6. Elvis Live
7. CD-Sampler

Nach einer kurzen Einleitung über die musikalische Laufbahn und Entwicklung von Elvis und seiner Musik geht es mit Teil 1 los.

“Es lässt sichg nicht mit letzter Bestimmtheit festmachen, welche Seite nun eigentlich der Blues und welche der Country ist.”, so der Eingang zu den Sun Years, in denen unter anderem Titel wie That´s All Right, Milkcow Blues Boogie und Baby Let´s Play House behandelt werden.

Zu jedem Titel gibt es eine kurze Story über die eigentliche Herkunft des Songs und auf welche Art Elvis in interpretiert und abgewandelt hat.

Nach den Sun Years werden die Alaben, LPs, CDs und Filme behandelt. Zu jedem Album gibt es die entsprechende Story dahinter, so wird z. B. His Hand In Mine (1960) mit folgenden Worten eingeleitet: “Viele Beobachter von Elvis Karriere verurteilen seine Gospel-Aufnahmen als Verrat am Rock´n´Roll. Sie setzten dabei Gospel und Religion gleich, und Religion sei nun mal nicht rockig, sondern stockkonservativ. In dem er also fromme Lieder singe statt zu rebellieren, argumentieren Kritiker, verrate er nicht nur seine Fans, sondern aus seine Karriere.
Eine recht plausibel wirkende Theorie, solange man sich nicht Elvis Wurzeln ins Gedächnis ruft…..”

So ähnlich wird jedes Album nach einer Auflistung der Tracks behandelt.

Im Mittelteil befinden sich einige – den meisten Fans bekannte – Farbbilder.

Der Umschlagtext sagt folgendes:
Der unverzichtbare Wegweise durch die Musik von Elvis Presley.

Album für Album, Song für Song – ein kompakter Abriss aller jemals von Elvis Presley veröffentlichten Songs sowie seiner Film-Soundtracks und Fernsehauftritte.

In diesem  Buch finden Sie:

  • Eine Analyse aller Alben und Songs.
  • Angaben über Ort, Zeit und den Produzenten zu jedem Songs sowie die jeweiligen Autorenangaben.
  • Einen gesonderten Abschnitt über Elvis Filmautritte.
  • Details über Neuauflagen, Box-Sets und Zusammenstellungen.
  • Einen achtseitigen Fototeil.

Mein Fazit:
Für jeden, der auch etwas hinter die Alben, hinter die Musik von Elvis schauen möchte ein schön geschriebenes und leicht zu lesendes Buch, ja fast Nachschlagewerk welches ich immer mal wieder gerne zu Hand nehme.

Klappentext:
Diese Stimme, diese Augen, dieses Haar, die Autors, die Mädchen… Elvis Presley ist für die Musik, was James Dean und Marilyn Monroe für den Film bedeuten: Eine Ikone, ein Idol, eine Identifikationsfigur von größter Wirkungskraft. Mit 21 Jahren wird er der erste Superstar der modernen Welt und revolutioniert die Popkultur. Seine Persönlichkeit, ebenso wie sein außergewöhnlicher Stil strahlte so unmittelbar auf sein Publikum aus, dass noch wir von seinem Charisma fasziniert sind. “Elvis Presley ist die größte kulturelle Kraft des 20. Jahrhunderts”, proklamiert Leonard Bernstein. Wer aber war der Mensch hinter der Legende, und woher rührte seine noch immer anhaltende Faszination?
Pamela Clarke Keoghs Biographie, mit Unterstützung von Elvis Presley Enterprises verfastt, stützt sic auch umfangreiche Recherche und Intrviews mit Elvis’ Freunden und Angehörigen, darunter Priscilla Presley, Joe Esposito, Jerry Schilling, Larry Geller, BErnard Lansky, der berühmte Hollywood-Fotograph Bob Willoughby und der DEsigner Bill Belew. Die Autorin hatte Zugang zum Archiv von Graceland und sichtete tausende von Bildern, aus denen sie mehr als einhundert Schwarzweiß-und Farbfotos für dieses Buch auswählte – viele davon sind kaum bekannt.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, das Buch selbser noch nicht fertig gelesen zu haben, aber das wa ich gelesen haben klang sehr vielversprechend. Als Biographie ist der Inhalt nicht viel neues. Doch die erzählweise ist munter und sehr bildlich. Die Autorin schreibt, als wäre sie in dem Moment neben Elvis und würde ihm verstohlen über die Schulter gucken, was als Leser sehr viel Spaß macht.
Für Leser, die nicht nur auf Fachliteratur setzen, könnte ich das auf alle FÄlle empfehlen. Es ist ein netter Mittelweg zwischen Roman und Sachtext und gibt chronologisch Elvis’ Karriere wieder. Jedoch gespickt durch zahlreiche Artikel in Doppelseiten-länge die sich dann auf ein bestimmtes Thema kurz fokussieren und sich vom restlichen Text abgrenzen:
Unter anderem sind es Themen wie: “Jessie Garon” “Verrückt nach Liebe” “Was würde Jackie tun?” “In der Küche mit Elvis” “Die Memphis Mafia” und “Elvis’ Wandschrank”.
Die vielversprochenen Fotos jedoch sind nicht zu finden. Zwar gut bestückt an Fotos (überwiegen s/w) ist das BUch, aber kaum ein Bild ist dabei, dass ich nicht schon woanders her kenne. Das bekannte Bilder aus seine Kindheit (Elvis in der Mitte von Gladys und Vernon, während seines 3. Lebensjahr) ist vertreten, genauso wie ein paar der sehr bekannten Wertheimer Fotos die schon in “Elvis 56″ und allen möglichen anderen Stellen auftauchen. Sehr bekannte Fotos der Aloha from Hawaii Show tauchen auf, das Elvs&Nixon Foto genau so. Nix neues. Lediglich das eine oder andere Foto der 50er taucht auf, das dem Stil zufolge aber wohl auch von Wertheimer stand und spätestens im neu veröffentlichen “Elvis at 21″ wohl zu sehen ist und 2 Fotos aus den 69/70ern. Mehr nicht.

Nichtsdestotrotz eines sehr schön geschriebenes Buch und schön gestaltet. Was mich nur stutzig machte, ist der anscheinend enge Kontakt der Autorin zum Priscilla Clan. Ich bin noch nicht and er Stelle angelangt an der Priscilla im Buch auftaucht, kann also da auch noch nicht allzuviel Sachen was und wieviel Priscilla mit der EPE da einfluss genommen hat, aber das wird sich ja bald herausstellen.

Was vielleicht ein Tipp sein könnte woher dise Kontakte stammen, selbst wenn ich mir nicht sicher bin, ist doch, dass Lisa Maries erster Mann doch den selben Nachnamen trug, oder? “Keogh”

Review von Gabriela B.

dotore

Elvis – Wie Er Wirklich War

Elvis Wie er wirklich war
223 Seiten – Bilder SW
Autor Steve Dunleavy

Die deutsche Ausgabe des berühmten Buchs von Steve Dunleavy”Elvis What happened” gehört meiner Meinung nach zu den Pflichtlektüren eines Elvis Fans bzw. eines neuen Fans.

Das Buch erschien am 1. August 1977 in der amerikanischen Originalausgabe

Die deutsche Übersetzung wurde von “Rocky Buch” herausgegeben.

Steve Dunleavy hat das was ihm die drei Freunde und Leibwächter von Elvis – Sonny und Red West sowei Dave Hebler erzählt haben zu Papier gebracht.
Es war laut Angabe der drei ein “Rettungsversuch” für Elvis, der mit der Konfrontation der Realität auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden sollte.

Die bekannten Stories sind von Dunleavy natürlich oder so die Meinung vieler Fans dramaturgisch aufgepeppt worden. Denn skandalträchtiges und sensationelles verkauft sich eben besser.

1977 mag vieles von dem berichteten skandallös gewesen sein. Doch die meisten Geschichten klingen heute halb so schlimm.

Es ist eigentlich verwunderlich, dass das Buch soviele Fans hat, die es überhaupt nicht mögen, denn es wird nicht nur schlechtes über Elvis berichtet. Jedoch sollte sich jeder Fan sein eigenes Bild hiervon machen.

Die Bilder im Buch sind alle durchgänig schwarz/weiss und sind dem Fan durchweg bekannt. Was 1977 brandneu und aktuell war ist eben heute auch schon 30 Jahre alt.

Fazit:
Mein Fazit, alles in allem ein lesenswertes Buch. Wobei man einen Teil der Stories nicht so hoch bewerten soll und sie mit etwas Humor sehen.