Monatsarchiv für Dezember 2008

Elvis ´ Frühlings-Tour 1974 (die 11.Tour seit 1970) führte ELVIS PRESLEY vom 01. – 20.03.1974 durch insgesamt 7 Bundesstaaten und 25 Konzerten, der Höhepunkt war zweifellos die Rückkehr in seine Heimatstadt Memphis wo er zum ersten Male seit 1961 wieder Konzerte geben sollte, Elvis erster Auftritt dort soll Gegenstand meiner heutigen Review sein, viel Spaß beim lesen !

Memphis / Tennessee 16.03.1974 2.30pm

Seit den Mittagsstunden schon schiebt sich eine Wagenkolonne Richtung Midsouth Coliseum in Memphis. Heute ist der Tag an dem der berühmteste und geliebte Sohn der Stadt sein erstes Konzert nach 13 Jahren geben wird. 12300 Fans -im seit Wochen ausverkauften Coliseum- warten freudig, gespannt auf den König.
ELVIS PRESLEY gibt seiner Heimatsstadt die Ehre!!! In den letzten Tagen waren die Tageszeitungen vollgestopft mit Berichten über diesen Event. Nun ist es endlich soweit !

Nach dem Vorprogramm und der ewig dauernden Pause werden die Lichter abgedunkelt, die Spannung der 12300 Fans steigert sich, auf einmal ertöhnt die bekannte Fanfare “Also Sprach Zarathustra – Theme 2001″ und sofort erfolgt ein Aufschrei der Massen, lange genug hatten sie ihre Gefühle zurückgehalten nun sind sie kurz vor der Explosion. Auf einmal übernimmt Elvis`Combo den Ryhtmus und heizt den Leuten mit heißen Rythmen ein, DA IST ER, sofort begeisterndes Jubeln und Schreien der Massen, ELVIS IST AUF DER BÜHNE, lächelnd und gutaussehend wandert er von der einer Seite zur anderen Seite der Bühne immer begleitet vom Dauergekreische der 12000, verbeugt sich kurz und dreht sich zu Charlie Hodge um der ihm die “1968er Gibson J-200″ Gitarre umhängt . Elvis, gekleidet im schönen “Aloha Bald Headed Eagle Suit” dreht sich zum Micro und beginnt mit “See See Rider” eine fantastische Rocknummer, heiß im Ryhtmus und unser Mann fantastisch bei Stimme, überall hört man “woh`s” und Schreie der Fans, ja Elvis ist angekommen, endlich wieder zurück in Memphis, die Fans spüren die Einmaligkeit dieses Auftrittes und begleiten Elvis`Gesang mit dauergekreische. Elvis bewegt sich sehr viel, natürlich passend zum Ryhtmus was die Stimmung weiter anheizt. Riesen Applaus ist sein Lohn. “Thank you very much” und dann mit sexy dunkler Stimme “Hello Memphis” was die Fans sofort zu begeisternden Applaus hinreisst. Das übliche Spielchen “Well,well,well” beginnt wo er Spaß macht mit J.D.Sumner macht bevor er auf einmal mit “I Got A Woman” beginnt, mmhh was für eine klasse Version, Elvis ist fantastisch bei Stimme, die Worte kommen so klar, tolles Zusammenspiel zwischen Elvis, den Backroundsängern und der Band, viel gekreische zu Elvis seinen Bewegungen. Er wechselt in den “Amen” Part der heute recht kurz gehalten wird, um dann als J.D.Sumner seine tiefe Bassstimme einsetzt zu kommentieren “look at J.D” Sumner bekommt Szenenapplaus und Elvis beendet die tolle Nummer. Standing Ovations und ohrenbetäubender Jubel vom Publikum.

“Thank you Ladies and Gentlemen, a plaesure to be home here, the first time after a long time. We hope you enjoy the show this afternoon.” Sofort Begeisterungsstürme bei seinen Fans für seine nette Begrüßung, ein weiblicher Fan tut sich besonders hervor und Elvis antwortet “I`ll turn around, honey” was noch größeres Geschrei auslöst und Elvis beginnt mit “Love Me” dem Kissing-Song schlechthin, Küsse, Händeschütteln wie so oft bei diesem Song machen die Fans komplett verrückt. Was für eine Stimmung im weiten Rund des Coliseum`s, ein sehr stark gesungenes Ende beendet diesen Song. Riesenapplaus der Menge. “The next one, is the third song I recorded for Sun-Records” und ein starkes “Trying to get to you” folgt, sofort Aufschreie im Publikum, harter Ryhtmus seiner Band und grandios von Elvis gesungen, erinnert der Song sehr an seine Anfangszeit, DER MEISTER steigert sich in eine stimmliche Bandbreite die unglaublich ist, das Publikum ist völlig aus dem Häusschen, was für eine Top-Version dieses alten Sun-Hits !!! Standing Ovation´s und eine schnelle, ryhtmische Version von “All Shook Up” beginnt, Elvis`Bewegungen vom ständigen Schreien begleitet. “Thank you very much” und Elvis`aktueller Hit “Steamroller Blues” nimmt Fahrt auf. ELVIS IST IN SEINEM ELEMENT, perfekte Synchronität mit Hodge im Gesangsteil ein Burton der wiedermal ein fantastisches Gitarrenspiel zelebriert, arbeitet sich Elvis richtig rein in den Song, ja man spürt die Aufrichtigkeit seines Vortrages im Mittel-Teil unterstützt Elvis seine Band bei den Bluessolo mit ständigem “yeah allright, oh yeah” ja er ist voll bei der Sache, mal wieder ELVIS PUR !!! Sehr starke Version und wiederum Standing Ovations der Masse ! Nun folgt “Teddy Bear/Don`t Be Cruel” das Rock`n Roll Medley aus den 50er, ständig begleitet von der Begeisterung der Fans, eine sehr gute Version ! Applaus und ” Thank you, my first movie was Love me Tender, so I sing a little bit for you” sofort geht ein Aufschrei durch die Massen und der KING beginnt mit “Love Me Tender”, stimmlich perfekt dargeboten befindet man sich gedanklich im Jahre 1956 und nicht 18 Jahre später, die Stimmung steigert sich ins unermeßliche, ständig werden Textzeilen mit lauten Geschrei der Fans untermauert. Riesenapplaus ist sein Lohn. Tolle Version !

“Thank you” und “Johnny B.Goode” folgt, woh wie großartig eine vollgesungene Version dieses Klassikers. Starkes Gitarrenspiel von Burton und Elvis`perfekte Stimme machen diesen song zu etwas großartigen. Der Rythmus bringt die Fans zum überkochen . Was für eine Power Elvis an den Tag legt, er ist wirklich in Top-Form. Schreie, Applaus es ist wie es immer war und immer sein wird. Elvis und sein Publikum verschmelzen zu einer Einheit die sich gegenseitig aufladen !!! Standing Ovations der 12000 für den King! Sofort geht er in den “Hound Dog” über, eine schnelle Interpretation mit starkem Ryhtmus, in der R-Sequenz bewegt sich Elvis passend zum Beat was die Fans zu lauten Gekreische hinreissen läßt. “Thank you very much” und “Fever” folgt, jede kreisende Beinbewegungen von Elvis wird mit Schreien kommentiert, Elvis`verändert einige Textzeilen kommt kurz aus dem Takt weil er selbst lachen muß um sich dann sofort wieder zu fangen, perfekte Nummer, Riesenapplaus ! “Thank you very much, take it on” ZEIT FÜR HARTEN ROCK “Polk Salad Annie” haut sie alle um, was für ein Beat, was für eine Stimme, im R-Part seiner Band bewegt sich Elvis weiterhin sehr was sofortige Reaktionen bei den Fans auslöst danach das bekannte powervolle Ende und ein Elvis der nur so vor Energie strotzt, das Publikum wird wild und seine Moves werden von Schreilawinen unterstützt. Standing Ovations für diese tolle Darbietung. “Thank you very much, I`like to ask J.D Sumner and the Stamps to sing my favorite song” und “Why Me, Lord” folgt, perfekter Gesang und Harmonie zwischen Elvis und Stamps, eine schöne Version dieses fantastischen Gospelsongs. Starker Applaus der Massen und “Suspicious Minds” beginnt, eine Top-Version die sehr stark an 71,72 erinnert, Elvis ist ganz bei der Sache, dieser Song ist immer ein Highlight bei den Fans und Elvis Karate-Moves passend zum Ryhtmus seiner Band machen es zu etwas besonderem. Tolle, ernsthafte Version und Standing Ovations der Fans ! Grandios was er heute Abend seinem Publikum bietet ! Nun folgt die Bandvorstellung wobei Elvis`besonders seine neuen Sänger hervorhebt “I have a new group with me for 5 month`s , fine singer`s, I call them “Voices”.

Charlie reicht Elvis ein Glas Wasser und Elvis sagt “You know what I Can do ? Sing and drink water, the same time” gelächter im Publikum und bei Elvis über diesen Spaß. “I Love You Too, Honey” kommentiert Elvis lautes gekreische eines weiblichen Fans und er beginnt mit “I Can`t Stop Loving You” woh was für eine Top-Version, Elvis ändert die Zeile “live in Memories, in live in Tennessee” was sofort Aufschreie hervorlockt, das Ende dieses Songs beflügelt Elvis im stimmliche Höhen die einen einfach nur mitreissen, was für eine gewaltige Stimme. Standing Ovations sind die Ernte die er einfährt. Nun folgt sein neuer Song “This next song is what we just recorded, I hope you like it” “Help Me” erfüllt den Saal und die Stimmung der Fans verändert sich, ergriffen vom Vortrag, der Aufrichtigkeit der Textzeilen, gefangen in ELVIS ZAUBER, während des gesamten Songs gespanntes lauschen der Leute und am Ende Riesenapplaus für diesen schönen Song ! “An American Trilogy” erfüllt den Saal mit seiner grandiosen Melodie, unser Mann schwebt im stimmliche Höhen die nur als perfekt bezeichnet werden können, das Publikum huldigt ELVIS PRESLEY. Was für eine Stimme !!! Standing Ovations die nicht abebben wollen !!! Eine schnelle, sehr gute Version von “Let It Be Me” folgt, Elvis und die Band fantastisch, Tutt mit grandiosen Schlagzeugspiel, das Ende wird innerhalb des Songs 2X wiederholt sehr zur Freude der Fans. Applaus,Schreie Elvis läßt die Hallenlichter einschalten um seine Fans zu sehen. Unglaublicher Jubel und ein Elvis der hier in seinem Wohnzimmer ist, intimes Verhältnis wie fast bei einem Familientreffen, so ist es zwischen Elvis und seinen Fans !!! “Funny How Time Slips Away” diese schöne Country-Balade folgt.

Elvis verteilt Schals und Küsse, ständige Reaktionen der Masse. “Thank you very much, it was a pleasure to be here, hang loose ” und viel zu früh folgen die wohlbekannte Klänge zu “Can`t Help Falling In Love”, es kann noch nicht vorbei sein, wie im Flug ist diese Stunde vorübergegangen! Nein er soll noch nicht gehen, doch nun ist es soweit ! Schreie, Verbeugung ! Elvis nimmt die Ovationen der 12000 nochmals voll in sich auf und hinterläßt ein Publikum welches Zeuge eines Top-Konzertes wurde !

Review von Thommy Cashels72, Bilder von Hunka Hunka 1860, www.elvisinfo.de

Admiral James T. Kirk

Elvis sings The Wonderful World of Christmas

 

Mitte Mai 1971 setzte Elvis seine im März unterbrochene Aufnahmesession in Nashville fort. Innerhalb einer Woche sang er über 30 Lieder, die auf mehreren Singels und LPs erschienen, hauptsächlich jedoch auf seiner zweiten Christmas-LP und seiner dritten Gospel-LP (He Touched Me).

Vom 15. bis 16. Mai 1971 wurde die LP Elvis Sings The Wonderful World of Christmas eingespielt. Veröffentlich wurde die LP im Oktober 1971, gestrichen im Jahre 1989 (oder 1991).

Für das LP-Cover wurde ein Foto aus dem Film The Trouble with Girls verwendet. Auf der Rückseite finden wir ein Bühnenfoto aus dem Jahre 1970.

RCAVictor LSP 4579

Musiker:
Gitarre: James Burton
Gitarre: Chip Young
Akustische Gitarre: Charlie Hodge
Bass: Norbert Putman
Schlagzeug, Percussions: Jerry Carrigan
Schlagzeug: Kenneth Buttrey
Piano: David Briggs
Piano: Joe Moscheo
Piano: Elvis Presley
Orgel: Glen Spreen
Orgel, Percussions, Mundharmonika: Charlie McCoy

Background Gruppe:

The Imperials (Terry Blackwood, Greg Gordon, Joe Moscheo, Armoni Morales, Jim Murray)
Millie Kirkham, Ginger Holladay, Temple Riser, Junge Page
Produzent: Felton Jarvis
Aufnahmeleiter: Al Pachucki
Overdubsession am 24. Mai 1971 (Nahville): The Imperials, Millie Kirkham
Overdupsession am 21./22. Juni 1971: Geigen (Hollywood)

Mit einem Klaviersolo – begleitet vom Bass – wird „O Come All Ye Faithful“ (2:47), die Verkündung von Jesus Christus, eröffnet. Elvis steigt traditionell in das Lied ein und wird dabei von The Imperials begleitet. Zur Mitte des Liedes erfolgt ein kurzer Trommelwirbel bevor sich die Begleitstimmen entfalten (Welches stark an An American Triology erinnert.), fast so, als würde eine Silvesterrakete aufsteigen und explodieren.

Das Lied wird von dem Zusammenspiel zwischen Elvis und den Begleitmusikern geprägt. Es hört sich einfach fantastisch an, wie The Imperials seine Stimme untermauern. Dazu die Begleitinstrumente dezent im Hintergrund! Bis zum Rollen des Schlagzeuges führt das Klavier, danach dominiert dezent das Schlagzeug, unterstütz von den Streichern. Und was für ein Finale, eingeleitet von The Imperials… ein kurzes aufhorchen einer Trompete, die Chöre entfalten sich noch mal und Schluss! Fantastisch! O Come All Ye Faithful mal live von Elvis in einer Kirche zu erleben wäre glaub ich nicht zu toppen! 

Für mich ist es das Weihnachtslied Nr. 1, welches Elvis je eingespielt hat. Seine Stimme, begleitet von den Chören, atemraubend. Hört es Euch einfach an…

Geschrieben wurde dieses Lied Mitte des 18. Jahrhunderts in Frankreich als Adeste, fideles von John Francis Wade.

In meinen Augen wird Elvis O Come Al Ye Faithful Version nur noch von Amy Grants Version getoppt.

Eingeleitet von einem Orgelspiel folgt „The First Noel“ (2:08), wo Elvis Stimme wunderschön zur Geltung kommt. Man könnte meinen, das dieses Lied gerade in einer Kirche gespielt wird. The Imperials und das weibliche Begleittrio (Millie Kirkham, Ginger Holladay, Temple Riser ) ergänzen ihn ideal. Wäre interessant gewesen, wenn Elvis nur von der Orgel während des Liedes begleitet worden wäre, da ich das Schlagzeug/Becken als störend empfinde.

Noel ist eine Kurform der Redewendung „Now all is well“ und wurde erstmals 1833 in einer Kollektion von Weihnachtsliedern abgedruckt, die den Titel „Sandy’s Carol’s“ trug. Die früheste Datierung geht bis auf das frühe 13te Jahrhundert zurück.

„On A Snowy Christmas Night“ (2:46) ist ein von Stanley Jay Gelber für Elvis geschriebenes Weihnachtslied. Nach ca. der ersten bzw. nach der zweiten Minute werden Elvis, Chor und Begleitmusiker lauter, bevor dann seine Stimme für eine kurze Zeit wieder leiser und besinnlicher wird. Schlagzeug, Geigen und Bass harmonieren fantastisch im Hintergrund zusammen. Begleitet wird Elvis von The Imperials Quartett. Bei mir steht dieses Lied auf Platz 4.

Weiter geht es mit „Winter Wonderland“ (2:17), einem sehr fröhlichen Weihnachtslied, welches mit persönlich nicht so gefällt. Liegt vielleicht daran, das die Instrumente recht kräftig spielen. Sehr klar hört man James Burtons Gitarre heraus. Elvis beendet das Lied ähnlich wie bei C’mon Everybody im Film Viva Las Vegas.

Geschrieben wurde dieses Lied bereits 1934 von Dick Smith und Felix Bernard.

„… listen to those wonderous bells…” was für eine Stimme bei “The Wonderful World of Christmas” (1:55)!. Elvis wird ganz dezent vom Bass, Klavier und Becken begleitet. Erst zur Mitte des Liedes steigen die Streicher mit ein. Hört Euch den Part nach ca. 50 Sekunden an, indem Elvis 

„Listen to those wonderous bells and 
you’ll hear them say
Opon up your hearts to all
On this holiday“

sing. Wie soll man das beschreiben? Glocken, Trompeten, Schlagzeug und Streicher explodieren förmlich, bevor diese wieder verstummen und Elvis Stimme langsam abtaucht und The Imperials mit dem Glockenspiel ihm entgegensingen/entgegenspielen.

Bei mir steht dieser Song auf Platz drei der Elvis Weihnachtslieder.

Geschrieben wurde der Song von Charles Tobias und Albert Frisch.

Mit einem Glockenspiel wird „It Won’t Seem Like Christmas (Without You)“ (2:38) eröffnet. Die im Hintergrund zu hörenden Geigen wurden am 22. Juni dazugemischt. Für mich ist hier seine Stimme zu kräftig, hätte evtl. ein wenig sanfter und besinnlicher singen müssen.

Geschrieben wurde es von J. A. Balthrop.
“On The hills of Georgia
Across the plains of Tennessee
I’ve seen an I’ve done most Everything
that a man can do or see…”

Bei “I’ll Be Home On Christmas Day” (3:48) muss ich immer an Chris Rea und Driving Home For Christmas denken. Bei den ersten 60 Sekunden glaubt man, das das Lied verschlafen wird, doch dann werden die Begleitmusiker stärker. Konzentriert Euch einfach mal die ersten 60 Sekunden nur auf die Begleitmusiker… Traumhaft einfach arrangiert.

Michael Jarrett schrieb dieses Lied (für Elvis?).

Allein wie The Imperials Quartet „If I Get Home On Christmas Day“ (2:50) einleiten ist absolut Spitze. Wäre interessant gewesen, wenn nur The Imperials während des ganzen Liedes im Hintergrund zu hören gewesen wären. Aber leider… Ich finde, das das Schlagzeug ein wenig zu kräftig ist.

Für Elvis hat der Komponist Tony Macaulay dieses Lied geschrieben.

“Somewhere in, in the distant night
I hear Christmas bells
The gentle snow keeps falling down on people
Who are homeward bound
That’s the way it’s always been
The Circle really never ends
Christmas seems to come and go
From the place that I don’t know
Holly leaves and Christmas trees
It’s that time of year
Lights aglow and mistletoe
Don’t mean a thing when you’re not here
As I walk, walk this lonely street
The sound of snow beneath my feet
I’ll think of how it use to be
Holly leaves and Christmas trees use to mean so much to me”

Was soll man da noch schreiben, hier passt einfach alles, Geigen, Bass, Schlagzeug, Glocke und The Imperials Quartett im Hintergrund harmonieren fantastisch zusammen, einfach zum Träumen. Gibt es ein anderes Weihnachtslied, welches so zart und besinnlich von Elvis gesungen wird? Für mich ist „Holly Leaves And Christmas Trees“ (2:12) neben O Come All Ye Faithful der Höhepunkt der LP. Jetzt muss man doch in Weihnachtsstimmung kommen. Von Red West und Glen Spreen für Elvis geschrieben.

Jam! Nein, keine Angst, ich meine nicht Michael Jacksons Jam.

Früher mochte ich „Merry Christmas Baby“ (5:45) absolut nicht. Jetzt finde ich es einfach nur genial. Blues pur! Schon alleine wie der Bass das Lied eröffnet. Da stelle ich mir immer einen verrauchten Pub vor, Gäste sitzen mit gesenkten Haupt auf ihren Plätze, einige starren nur so vor sich her, und ein Paar tanzt slowly auf der Tanzfläche zu Merry Christmas Baby…

Zwischendurch hört man, wie Elvis mehrfach vom Text abweicht oder seinen Musikern etwas zuruft; z.B. singt er „Gave me a diamond ring for Christmas, now I’m puttin’ it through Al’s mike“ statt „now I’m livin’ in paradise“. Seinem Bassisten Norbert Putnam ruft er zu: „Wake up, Puts!“

Schade nur, das Elvis nie ein reines Blues Album aufgenommen hat…

Den Song schrieben Lou Baxter und Johnny Moore im Jahre 1947.

Mit „Silver Bells“ (2:27) endet für mich eine der besten, vielleicht sogar das beste Studioalbum von Elvis Presley. Hier hätte man allerdings eine etwas besinnlichere Version einspielen sollen und müssen. Die Streicher sind für mich zu sehr im Vordergrund.

Die Herren Jay Livingston und Raymond Bernard (Ray) Evans schrieben dieses Lied.

Fazit:

Wie schon gesagt, für mich das beste Studioalbum von Elvis. Es zieht sich einfach ein roter Faden durch die LP.

Früher fand ich das Cover passend, doch jetzt stört es mich. Man hätte ein Weihnachtsmotiv wählen müssen, z.B. Graceland im Winter. Das Foto auf der Rückseite passt irgendwie zu Merry Christmas Baby.

Auf diesem Album wird seine Stimme voll gefordert, von kraftvollen Christmas Songs über sanfte Christmas Songs bis hin zum Blues. Gibt es eine bessere männliche Stimme als die von Elvis Presley?

Als CD gab es zwei Versionen (Oder waren es drei?), eine CD mit 11 Songs (1988) und eine mit 13 Songs (1991). Die CD-Version (1991) hat mich allerdings nie überzeugen können, da mir hier der Sound dumpfer erscheint als auf der LP. Da gibt es bessere Christmas-CD-Veröffentlichungen von Elvis, wenn gleich mich die letzten beiden doppel CDs auch nicht wirklich überzeugen konnten (CD 2 passt nicht zu Weinachten!). Wird Zeit das es endlich Outtakes von der Mai 1971 Christmas-Session gibt!

Also, wer diese LP nicht besitz, kaufen kaufen kaufen…

Die Frühsommer-Tour 1972 führte ELVIS PRESLEY vom 09.Juni bis 20.Juni 1972 in insgesamt 14 Konzerten durch 8 verschiedene Städte und durch 7 Bundesstaaten der USA, Höhepunkt dieser großartigen Tournee waren zweifellos die New Yorker – Madison Square Garden Konzerte. Ein paar Tage später zog es unseren Mann nach Chicago / Illinois wo er für 2 Tage verweilte um CHICAGO ZU ROCKEN !!! 

Der Abend des 16.Juni`s in Chicago ist heiß und aufgeladen, was nicht allein an den sommerlichen Temperaturen liegt sondern an der Tatsache das ELVIS IN DER STADT ist. Ganz Chicago spricht seit Tagen über das heutige Event, innerhalb weniger Stunden waren beide Konzerte, das heutige und das vom 17.Juni ausverkauft. CHICAGO IST BEREIT FÜR DEN KING!!! 

8.30 Abends , 20000 ELVIS-FANS die gespannt auf den Meister warten, das Chicago Stadium ist übervoll und erfreut gespannt auf unseren Mann, und ES GEHT LOS !!! 

Die Lichter werden verdunkelt und aus dieser Ahtmosphäre vollkommender Erwartung und aufgestauter Gefühle der so vielen Fans ertöhnt ” Theme 2001 – Also Sprach Zarathustra”, sofort geht ein Aufschrei durch die Massen. JETZT IST ER DA, kommt die Treppe hinauf von rechts, sofort Schreie und ethusiatischer Jubel, Elvis`lächelt, woh wie toll er aussieht, gehüllt in den schönen “Adonis Suit” schreitet er von rechts nach links über die Bühne , dreht sich um zu seinen Fans die er im Rücken sitzen hat was noch größeren Aufruhr der Leute verursacht, PURE ELVIS-HYSTERIE !!! Nun dreht er sich zu Charlie Hodge der ihm seine (69er Gibson- Dove) Gitarre umhängt, Elvis dreht sich zum Mikro und beginnt “That`s all right little Mama, that`s allright for you….” sofort Geschrei und Massenhysterie im Publikum, Elvis ist sehr stark bei Stimme eine fantastische, rockige Version seines ersten lokalen Hits den er vor 18 Jahren hatte ! Im “Dididi” Part flippt das Publikum regelrecht aus, Elvis bewegt sich sehr zum Ryhtmus und das Blitzgewitter der vielen Foto-Kameras tut ihr übriges. “Thank you very much” ohne ein weiteres Wort zu verlieren geht unser Mann in “Proud Mary” über, fantastisch seine Stimme und auch seine Stimmung die er an den Abend legt, die Fans gehen voll mit, jede Bewegung und jedes mit starken Ausdruck gesunges Wort wird sofort mit Beifall und kreischen gedankt. Tolle Version, am Schluß des Songs zeigt Elvis kurz seine Kempo-Karatetechnik passend zum Beat der Musik, sofort Schreilawinen und Standing Ovations am Ende des Songs. Ja es ist wirklich war, ELVIS IN TOP-FORM eigentlich wie immer seit 1969 aber für Chicago DAS EVENT! Nun folgt das wunderschöne “Never been to Spain” sehr schön gesungen immer wieder begleitet vom spontanen Szenenapplaus seines Publikums. “Thank you, Ladies and Gentlemen, you`re fantastic” es folgt nun der Song “You don`t have to say you love me” fantastisch interpretiert von Elvis, besonders die schwierigen Passagen meistert er perfekt, erneuet Standing Ovation, was für eine Nacht. Es ist absolut spürbar wie sehr das Chicago-Publikum auf Elvis gewartet hat, um heute Nacht zu explodieren wie Elvis selber auch, es ist ein geben und nehmen. Das “Liebesverhältnis Fans-Elvis” und umgekehrt könnte nicht verschmolzener sein ! 

“Untili it`s time to go for you” folgt und Elvis setzt seine Stimme perfekt ein, immer wieder hört man die Aufschreie der Fans in den entsprechenden Textzeilen, was für ein schöner Song, perfektes Zusammenspiel zwischen Elvis und den Sweet Inspirations, die Harmonie ist greifbar zu spüren, wieder Standing Ovations zum Schluß des Songs! Zeit für “schmutzigen” Rock`n Roll, eine mehr als sexy, gelungene Version von “Polk Salad Annie” folgt, Elvis seine Bewegungen zum perfekten Ryhtmus seiner Band sind einfach nur Atemberaubend, jetzt KOCHT DER SAAL, überall sind aufschrei und gekreisch sehr deutlich hörbar, er hat sich völlig unter Kontrolle obwohl er all diese energiegeladenen Moves zeigt, sich total verausgabt was die 20000 ausflippen läßt. ER IST DER MEISTER, weiß genau was seine Leute wollen und das gibt er ihnen !!! Riesenapplaus am Ende des Songs, nun folgt der Kissing-Song “Love me” wo Elvis diesem Indikma wiedermal perfekt entspricht, Küsse,Schals teilweise ernsthafter Gesang, perfekte Darbietung dieses Songs, großer Applaus ist sein Lohn und so manches mit Liebe erfülltes weibliches Herz !! Oldies but Goldies, nun wenn Elvis seine älteren Stücke singt, klingen sie frisch wie neu oder nie zuvor gespielt, der Rockbeat von “All Shook Up” erfüllt den Saal, Schreie bei seinen vielen Bewegungen, das wollten die Leute hören und sie bekamen es in perfekter Umsetzung ! “Heartbreak Hotel” folgt in einer fantastisches Blues-Version die an TTWII 70 erinnert, oh ja seine tiefe Blues-Stimme bringt die Leute zum kochen, was für eine enegiegeladene Stimmung im weiten Rund des Stadium`s. Klasse Version natürlich Standing Ovations als Lohn für den KING . Das Medley “Teddy Bear/Don`t be Cruel” folgt, ohne viel Schalverteilen etc… bringt unser Mann eine klasse Version dieser beiden Songs, Riesenapplaus der Menge. Nun folgt ein weiterer Höhepunkt der Nacht !!! “Little Sister / Get Back” wie fantastisch gespielt von Burton und der Band sowie rockig intoniert von Elvis, auffallend ist das die Fans bei weitem lauter während Little Sister reagiert als bei Get Back, nun Little Sister ist ELVIS-PUR und der Beatles Song eine schöne Zugabe, am Ende von Get Back zelebriert Elvis seine Karate-Moves was die Fans zum Schreien bringt. “My first movie was Love me Tender” und Elvis bietet eine sehr schöne Version seines 56-No.1-Hits dar, besonders den weiblichen Fans gefällt es weil Elvis innerhalb des Songs Küsse und Schals verteilt. Riesenapplaus des Chicago-Publikum`s am Ende des Songs! 

Back to Rock`Roll !!! “Blue Suede Shoes” in einer sehr rockigen Fassung folgt, Elvis ist ganz bei der Sache, in seinem Element, viele Schreie unterstützen seine wuchtigen, grandiosen Bewegungen, er ist wie eine Katze, so geschmeidig !!! “Thank you very much, my massage song for the night” Burton spielt ein kleines Riff von “Hound Dog” sofort Aufschreie der Fans. Elvis bemerkt das seine Stimme nicht mehr so hoch wie früher sei und er sie in die richtige Stelle bauen muß und nun beginnt die fantastische Rock / Blues Version von “Hound Dog” am Anfang sehr tief gesungen und so bluesig, was für eine Spannung im Saal als die Band und Elvis in das Up-Tempo wechseln ein lauter Aufschrei der Massen. Tolle Version, Standing Ovations des Publikums. Sofort geht es weiter zu “Suspicios Minds”, man fragt sich wo er seine Energie her hat, aber er hat sie . DEFINITIV !!! Ein klasse Version mit vielen Karate-Einlagen folgt, begeistert folgt im sein Publikum, was für eine Top-Version. “Thank you very much, you`re beautiful” nun folgt die Band-Vorstellung, jeder Musiker bekommt seinen verdienten Applaus. Elvis kündigt “For the good times” an und Elvis singt so gefühlvoll das überall “aahs und oohs” zu hören sind, die Stimmung ist nun sehr ergriffen, gefangen vom Zauber ELVIS PRESLEY`S. Standing Ovation sind seine Ernte ! Das schnelle, modernisierte “A big hun`k of love” folgt, klasse Ryhtmus und ein Elvis der eine Power hat die unglaublich ist. Grandiose, rasante Version. Standing Ovations !!!

Nun läßt Elvis die Hallenlichter einschalten, was sofort mit Riesengeschrei qiuttiert wird, Elvis dankt seinem Publikum und beginnt die schöne Country-Balade “Funny How Time Slips Away”, sehr schön gesungen immer begleitet zu der magischen Stimmung im Publikum. “Thank you ladies and getlemen, god bless you” und viel zu früh erscheint die Abschlußmelodie zu “Can`t help falling in love” der ganze Song wird übertüncht von dem Schreien der Fans, den Schlußakkord sing Elvis voller Inbrunst und das wars !!!! DER KÖNIG GEHT, Verbeugungen, Applaus lauter als alles andere was man kennt verläßt ELVIS PRESLEY die Bühne und ein Publikum das Zeuge seines großartigen Talentes wurde, einer TOP-SHOW an die sich jeder der es erlebt für immer erinnern wird!

Review von Thommy Cashels72, Bilder von Hunka Hunka 1860, www.elvisinfo.de

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