Hunka Hunka 1860

Red-hot in Richmond

Heute ist der 10. März 1972 und Drehtag für den Konzert-Film “Elvis On Tour”
Elvis Presley will den den 11500 Zuschauern in Richmond beweisen das er es noch genauso drauf hat wie bei seinem ersten Konzert-Film “That`s the way it is”….und um eines schon mal vorne weg zu nehmen er hat es !!!
Das Konzert wird wie gewohnt mit “Also sprach Zarathustra” und “C.C.Rider” eröffnet.

Ein kurzes “Thank you” vom Star des Abends noch bevor es dann richtig los geht.
“Proud Mary” macht den “Beginn”. Nach aus meiner Sicht verhaltenem Beginn steigert Elvis sich in dem Song immer weiter nach oben. Wirklich Klasse !!
Jetzt die Begrüßung: “Tank you, thank you very much, good evening”
Sofort get es weiter und der “King” wartet schon mit dem ersten richtigen Highlight des Abend auf.

“Never been to Spain” wird richtig stark vorgetragen, seine Kraftvolle Stimme passt einfach perfekt zu diesem Lied, was auch jeder einzelne Zuschauer an diesem Abend hören kann.

 

Auch das darauf folgende “You gave me a mountain” ist sehr sehr stark.Wie schon bei dem Song zuvor muss man einfach seine Kraftvolle Stimme hervor heben. Man merkt schon, heute ist Elvis wieder in Top-Form.

“You’re not a dream, you’re not an angel, you’re a woman, Lord I hope so, Lord, Lord
Der Anfang von “Until it`s time for you to go” wird von ihm spontan etwas abgeändert.
Bis auf ein, zwei kleine Textpatzer ein wunderschöner Vortrag dieses Songs.
Übrigens baut er kurz vor Schluss dieses “Lord, Lord, Lord” nochmal in den Text mit ein….

Weiter geht es mit “Polk salad Annie” und das rockt wieder richtig !!
Im Moment können die Fans doch nur einen Gedanken haben: “Mehr davon !!!”

Der Startschuss für die “Oldies” ist freigegeben.
Den Anfang macht “Love me”, Elvis singt es sehr schön aber es ist wie so oft einfach zu schnell.
Jetzt “All shook up” und dann ein kurzes “Thank you” und sofort weiter mit “Teddy bear/Don`t be cruel”. Einfach klasse gesungen, die alten Hits kommen beim Publikum auch wirklich super an.
Ankünding: “Heartbreak hotel” und genau damit geht es dann auch weiter, wie desöfteren derzeit, ist es eine sehr bluesige Version seiner ersten Nummer 1# Single.
Weiter mit “Hound dog”….zuerst die langsamer blues Version und dann die schnelle Rock`n roll Version, beides heute sehr stark.

 

Bevor der letzte “Oldie” mit einer richtig schönen Version von “Love me tender” ertöhnt kommt ein unglaubliches “Bridge over troubled water”, das war einfach klasse, dieses Gefühl, diese Stimme…Traumhaft !!!

Der nächste Kracher lässt nicht lange auf sich warten…”It`s over”, einfach genial gesungen, ich glaube so bekommt das kein zweiter hin.

Jetzt kommt “Suspicious minds” auch dasm wieder klasse, man könnte schon fast meinen das ist eine 1970er Version dieses großen Hits. Einzig und allein die reifere und warscheinlich auch noch stärkere Stimme “verrät” ihn.
Nach der “Band Introduction” folgt eine wunderschöne Darbietung von “For the good times”

 

Man merkt ganz klar, die langsamen bzw. langsamern Songs sind heute der absolute Kracher. Ein Highlight reiht sich an das nächste. Das hört man dann auch allerspätestens bei den 2 darauf folgenden Songs “I can`t stop loving you” und “An American trilogy”
“I can`t stop loving you” im heutigen Konzert ist für mich die absolut stärkste Version von Elvis die ich bissher gehört habe…herausragend !!!!
Zu “An American trilogy” brauch man eigentlich nicht mehr viel sagen, Klasse gesungen, stimmlich einfach umwerfend.

 

Jetzt sehr auffallend ein Schnitt und dann läuft der Anfang von “Lawdy miss clawdy” schon. Ich finde diese wenigen 72er Live-Aufnahmen von diesem Song einfach super.
Am Ende dieses Liedes bittet darum das Saallicht mal anzumachen damit er sein Publikum auch mal sehen kann. Wärenddessen singt er kurz “Carry me back” an was aber auf dem Back-Cover der CD nicht vermerkt ist im Bookler hingegen schon !

Das Ende rückt schon sehr nahe, nach einem wirklich genialen “Funny how time slips away” Elvis entgegnet dem Publikum “You`re a beautiful audience” Und singt seinen letzten Song des Abends “Can`t help falling in love” und selbst das letzte Lied ist noch ein absoluter kracher.

 

Es kommt nur noch das “Closing vamp” und ein fantastisches Konzert geht zu Ende.

Meine Meinung: Ein sehr, sehr starkes Konzert. Das in keiner Elvis-Sammlung fehlen sollte da es ja zu den “Elvis On Tour” Shows gehört.

Fazit: Wie so oft bei “Madison” ein sehr schönes Booklet mit vielen Bildern rund um das Richmond-Konzert. Der Sound ist einwandfrei und die CD daher nur zu empfehlen.

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