Monatsarchiv für Oktober 2008

Hunka Hunka 1860

Red-hot in Richmond

Heute ist der 10. März 1972 und Drehtag für den Konzert-Film “Elvis On Tour”
Elvis Presley will den den 11500 Zuschauern in Richmond beweisen das er es noch genauso drauf hat wie bei seinem ersten Konzert-Film “That`s the way it is”….und um eines schon mal vorne weg zu nehmen er hat es !!!
Das Konzert wird wie gewohnt mit “Also sprach Zarathustra” und “C.C.Rider” eröffnet.

Ein kurzes “Thank you” vom Star des Abends noch bevor es dann richtig los geht.
“Proud Mary” macht den “Beginn”. Nach aus meiner Sicht verhaltenem Beginn steigert Elvis sich in dem Song immer weiter nach oben. Wirklich Klasse !!
Jetzt die Begrüßung: “Tank you, thank you very much, good evening”
Sofort get es weiter und der “King” wartet schon mit dem ersten richtigen Highlight des Abend auf.

“Never been to Spain” wird richtig stark vorgetragen, seine Kraftvolle Stimme passt einfach perfekt zu diesem Lied, was auch jeder einzelne Zuschauer an diesem Abend hören kann.

 

Auch das darauf folgende “You gave me a mountain” ist sehr sehr stark.Wie schon bei dem Song zuvor muss man einfach seine Kraftvolle Stimme hervor heben. Man merkt schon, heute ist Elvis wieder in Top-Form.

“You’re not a dream, you’re not an angel, you’re a woman, Lord I hope so, Lord, Lord
Der Anfang von “Until it`s time for you to go” wird von ihm spontan etwas abgeändert.
Bis auf ein, zwei kleine Textpatzer ein wunderschöner Vortrag dieses Songs.
Übrigens baut er kurz vor Schluss dieses “Lord, Lord, Lord” nochmal in den Text mit ein….

Weiter geht es mit “Polk salad Annie” und das rockt wieder richtig !!
Im Moment können die Fans doch nur einen Gedanken haben: “Mehr davon !!!”

Der Startschuss für die “Oldies” ist freigegeben.
Den Anfang macht “Love me”, Elvis singt es sehr schön aber es ist wie so oft einfach zu schnell.
Jetzt “All shook up” und dann ein kurzes “Thank you” und sofort weiter mit “Teddy bear/Don`t be cruel”. Einfach klasse gesungen, die alten Hits kommen beim Publikum auch wirklich super an.
Ankünding: “Heartbreak hotel” und genau damit geht es dann auch weiter, wie desöfteren derzeit, ist es eine sehr bluesige Version seiner ersten Nummer 1# Single.
Weiter mit “Hound dog”….zuerst die langsamer blues Version und dann die schnelle Rock`n roll Version, beides heute sehr stark.

 

Bevor der letzte “Oldie” mit einer richtig schönen Version von “Love me tender” ertöhnt kommt ein unglaubliches “Bridge over troubled water”, das war einfach klasse, dieses Gefühl, diese Stimme…Traumhaft !!!

Der nächste Kracher lässt nicht lange auf sich warten…”It`s over”, einfach genial gesungen, ich glaube so bekommt das kein zweiter hin.

Jetzt kommt “Suspicious minds” auch dasm wieder klasse, man könnte schon fast meinen das ist eine 1970er Version dieses großen Hits. Einzig und allein die reifere und warscheinlich auch noch stärkere Stimme “verrät” ihn.
Nach der “Band Introduction” folgt eine wunderschöne Darbietung von “For the good times”

 

Man merkt ganz klar, die langsamen bzw. langsamern Songs sind heute der absolute Kracher. Ein Highlight reiht sich an das nächste. Das hört man dann auch allerspätestens bei den 2 darauf folgenden Songs “I can`t stop loving you” und “An American trilogy”
“I can`t stop loving you” im heutigen Konzert ist für mich die absolut stärkste Version von Elvis die ich bissher gehört habe…herausragend !!!!
Zu “An American trilogy” brauch man eigentlich nicht mehr viel sagen, Klasse gesungen, stimmlich einfach umwerfend.

 

Jetzt sehr auffallend ein Schnitt und dann läuft der Anfang von “Lawdy miss clawdy” schon. Ich finde diese wenigen 72er Live-Aufnahmen von diesem Song einfach super.
Am Ende dieses Liedes bittet darum das Saallicht mal anzumachen damit er sein Publikum auch mal sehen kann. Wärenddessen singt er kurz “Carry me back” an was aber auf dem Back-Cover der CD nicht vermerkt ist im Bookler hingegen schon !

Das Ende rückt schon sehr nahe, nach einem wirklich genialen “Funny how time slips away” Elvis entgegnet dem Publikum “You`re a beautiful audience” Und singt seinen letzten Song des Abends “Can`t help falling in love” und selbst das letzte Lied ist noch ein absoluter kracher.

 

Es kommt nur noch das “Closing vamp” und ein fantastisches Konzert geht zu Ende.

Meine Meinung: Ein sehr, sehr starkes Konzert. Das in keiner Elvis-Sammlung fehlen sollte da es ja zu den “Elvis On Tour” Shows gehört.

Fazit: Wie so oft bei “Madison” ein sehr schönes Booklet mit vielen Bildern rund um das Richmond-Konzert. Der Sound ist einwandfrei und die CD daher nur zu empfehlen.

dotore

Story und Songs Kompakt

Story und Songs kompakt von John Robertson.

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel “Elvis Presley – The Complete Guide to his Music” bei Omnibus Press, London.

Das Bucht ist in 7 Teile (Kapitel) eingeteilt.

1. The Sun Years
2. RCA 1956 – 1959
3. 1960 – 1968
4. Das Comeback
5. Die letzten Jahre
6. Elvis Live
7. CD-Sampler

Nach einer kurzen Einleitung über die musikalische Laufbahn und Entwicklung von Elvis und seiner Musik geht es mit Teil 1 los.

“Es lässt sichg nicht mit letzter Bestimmtheit festmachen, welche Seite nun eigentlich der Blues und welche der Country ist.”, so der Eingang zu den Sun Years, in denen unter anderem Titel wie That´s All Right, Milkcow Blues Boogie und Baby Let´s Play House behandelt werden.

Zu jedem Titel gibt es eine kurze Story über die eigentliche Herkunft des Songs und auf welche Art Elvis in interpretiert und abgewandelt hat.

Nach den Sun Years werden die Alaben, LPs, CDs und Filme behandelt. Zu jedem Album gibt es die entsprechende Story dahinter, so wird z. B. His Hand In Mine (1960) mit folgenden Worten eingeleitet: “Viele Beobachter von Elvis Karriere verurteilen seine Gospel-Aufnahmen als Verrat am Rock´n´Roll. Sie setzten dabei Gospel und Religion gleich, und Religion sei nun mal nicht rockig, sondern stockkonservativ. In dem er also fromme Lieder singe statt zu rebellieren, argumentieren Kritiker, verrate er nicht nur seine Fans, sondern aus seine Karriere.
Eine recht plausibel wirkende Theorie, solange man sich nicht Elvis Wurzeln ins Gedächnis ruft…..”

So ähnlich wird jedes Album nach einer Auflistung der Tracks behandelt.

Im Mittelteil befinden sich einige – den meisten Fans bekannte – Farbbilder.

Der Umschlagtext sagt folgendes:
Der unverzichtbare Wegweise durch die Musik von Elvis Presley.

Album für Album, Song für Song – ein kompakter Abriss aller jemals von Elvis Presley veröffentlichten Songs sowie seiner Film-Soundtracks und Fernsehauftritte.

In diesem  Buch finden Sie:

  • Eine Analyse aller Alben und Songs.
  • Angaben über Ort, Zeit und den Produzenten zu jedem Songs sowie die jeweiligen Autorenangaben.
  • Einen gesonderten Abschnitt über Elvis Filmautritte.
  • Details über Neuauflagen, Box-Sets und Zusammenstellungen.
  • Einen achtseitigen Fototeil.

Mein Fazit:
Für jeden, der auch etwas hinter die Alben, hinter die Musik von Elvis schauen möchte ein schön geschriebenes und leicht zu lesendes Buch, ja fast Nachschlagewerk welches ich immer mal wieder gerne zu Hand nehme.

Hunka Hunka 1860

A Greensboro Revolution !

Lord Almighty I feel my temperature risin’
Higher and higher it’s burning through to my soul
Girl, girl, girl, you’re gonna set me on fire
Mmm, my brain is flamin’ I don’t know which way to go
Your kisses lift me higher like the sweet song of a choir
You light my morning sky with burning love, Mmm…….

Genau das konnten wir von Elvis am 14.April 1972 zum aller ersten mal hören.
Doch bevor wir “Burning love” zu hören bekommen,, wird dieses für den Film “Elvis On Tour” mittgeschnittene Konzert natürlich erstmal Standardgemäß mit “Also sprach Zarathustra” und dem Übergang zu “C.C. Rider” eröffnet.

Ein unglaubliches Geschrei und ein tosender Applaus…klar der “King” kommt auf die Bühne….“I said C., C. C. Rider, Oh see, what you have done”
“Thank you, Thank you very much, good evening Lady`s and Gentleman…..Okay”

 

Jetzt geht es richtig los. Elvis singt “Proud Mary”…Normal vorgetragen, nichts besonderes das gab es bei dieser Tournee auch schon kravtvoller, am Ende des Songs steigert sich Elvis aber noch.

Weiter mit “Never been to spain”…und jetzt war er auch da ! Genauso wie beim nächsten Song “You gave me a mountain” Das war richtig stark !

Jetzt “Until it`s time for you to go”…einfach wunderschön.

“Polk salad Annie” rockt dann wieder richtig. Eine klasse Version ! Und jetzt folgt auch mal eine kurze Unterhaltung mit dem Publikum aber dann ging es auch gleich schon wieder weiter….”I like to do some….Treat me like a fool, treat me mean and cruel, but love me”

Die “Oldies” kamen jetzt “Schlag auf schlag” … “Love me”, “All shook up”, “Teddy bear/Don`t be cruel” und dann natürlich…”Hound dog”, erst langsam und dann schnell, wobei mir persönlich die Langsame Version heute deutlich besser gefällt.
Jetzt kommt ein ziemlich “bluesige” Version von “Heartbreak hotel” und diese war wirklich Klasse ! Eine der besten Versionen die ich kenne.

Der nächste “Kracher” lässt nicht lange auf sich warten…”A big hunk o`love”…jetzt dreht Elvis richtig auf.

Jetzt die Ankündigung von Elvis: “Bridge”
Perfekt, Kraftvoll, Wunderschön, anders kann man es glaube ich nicht beschreiben.

“Thank you, thank you very much…..”Suspicious minds” Ich glaube ab jetzt denkt sich jeder der 16300 Zuschauer diese Leistung kann man doch nicht mehr steigern !?

Jetzt folgt ein viel zu schnelles “Love me tender”, zwar schön gesungen, aber wie gesagt einfach viel zu schnell und auch zu kurz. Es diente aber warscheinlich auch eher als “Opener” für die darauf folgende Band-Vorstellung.

Die nächste Ballade reiht sich uneingeschränkt in die vorran gegangenen ein. “For the good times”
Und jetzt kann der “King” erneut beweisen was er kann, nämlich bei “An American trilogy”. So kraftvoll wie er diesen Song vorträgt schafft das kein zweiter.

Jetzt wird ein neuer Song angekündigt und damit wären wir auch bei dem von mir am Anfang angekündigten “Burning love”.
Es ist für mich das Highlight des Abends, da es mein persönlicher Lieblingssong ist. Bis auf ein paar wenige Texthänger wie z.B. “Help me, I`m hmmhmmm” klappt auch der Text ganz gut denn das war ja bei den darauf folgenden “Live-Versionen” von “Burning love” immer so ein kleines Problem.

Nun kommen wieder zwei langsamere Songs die von ihm auch wieder sehr schön und gefühlvoll dargeboten werden, “Release me” und “Funny how time slips away”
Zwischen den Liedern bittet Elvis mal das Licht in der Halle anzumachen damit er die Fans auch mal “zu Gesicht bekommt”.

Leider kommt Elvis nach diesen 2 Liedern auch schon zum Ende des Abend`s und verlässt nach einer Hammer-Darbietung von “Can`t help falling in love” unter großem Beifall die Bühne.

Als kleinen “Bonus” bei dieser wirklich tollen CD gibt es ein kurzes Backstage-Gespräch von Elvis vom Tag darauf und “Bridge over troubled water” (unrepaired)-soll heißen das Band überspringt am Anfang eine kurze Stelle.

Persönliche Meinung: Ein Super Konzert und da es zu den “On Tour”-Konzerten gehört sollte diese “Scheibe” ohnehinn in jeder guten Elvis-Sammlung “untergebracht” werden

Fazit: Die CD hat ein klasse Booklet dabei, mit vielen Bildern rund um das Greensboro-Konzert. Der Sound der CD ist einfach Fantastisch. Gut gemacht “Madison” !!!

 

 

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