Monatsarchiv für Oktober 2008

Admiral James T. Kirk

Aloha From Hawaii

Das Konzert der Superlativen!

Das Konzert fand am 14. Januar 1973 im International Convention Center in Honolulu statt. Es setzte bis dahin ungekannte Maßstäbe im TV- und Showbusiness. Mit über 2,5 Millionen US-Dollar war dies die bis dahin teuerste TV-Produktion überhaupt. Erstmals wurde ein Ereignis dieser Art zeitgleich in mehreren Ländern live ausgestrahlt – auf den Philippinen erreichte die Ausstrahlung eine Quote von über 90%. Zusammengenommen sahen über eine Milliarde Zuschauer das Konzert – live, als zeitversetzte Übertragung oder als NBC-Zusammenschnitt. Damit nahmen an diesem Ereignis, wie auch an der New Yorker Sinatra-Show im Folgejahr, mehr Menschen am TV teil als zuvor an der Mondlandung.

Mit einem atemraubenden 2001-Thema wird die Jahrhundertshow vom 14. Januar 1973 eröffnet. Joe Guercio und seine Musiker übertreffen sich selbst.

Ein mächtiger Trommelwirbel, mit unterstützenden rhytmischen klatschen, kündigt den ersten Song der Show an, C. C, Rider. Diese Version ist stark, verdammt stark. Besonders ab 2:23 … I said C. (C. C. Rider) C. C. Rider (C. C. Rider) … klingt verdammt dreckig!

Beifall brandet auf und weiter geht es mit einer rockigen Burning Love Version. Diese Version ist um einiges stärker als seine Singel Veröffentlichung, Rock pur. Endlich passt seine Stimme zum Song. …

…Im just a hunk, a hunk of burning love
Just a hunk, a hunk of burning love
Just a hunk, a hunk of burning love
Just a hunk, a hunk of burning love
Just a hunk, a hunk of burning love
Just a hunk, a hunk of burning love
Just a hunk, a hunk of burning love

Nun bedankt sich Elvis beim Publikum und begrüßt dieses auch. Seine Stimme klingt etwas nervös.
Weiter geht es mit einem bis dahin noch unbekannten Song, den Elvis hier zum ersten mal vorträgt, Something. Die Baß-Posaune und Kathys Stimme fallen sofort auf, dazu seine Stimme. Traumhaft arrangiert.
Der Song ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird.

You Gave Me a Mountain ist der zweite bis dahin unbekannte Song, zumindest nicht auf LP. Wie Elvis den Refrain vorträgt, wie alles arrangiert ist, ist das Markenzeichen vieler der heutigen hier gespielten Songs. Diese Art an Musik liegt ihm.

Mit einem „funky Blues“-Version von Steamroller Blues geht es weiter. Auch hier fällt sofort die Baß-Posaune auf.

Nun kündigt Elvis einen seiner „Favorites Songs“ an. My Way wird mit Glenns Klaviersolo eingeleitet. Beifall brandet auf und verstummt sofort wieder. Seine Stimme klingt nachdenklich, recht traurig. Die einzelne Geige im Hintergrund untermauert Elvis Darbietung. Weltklasse. Für mich Elvis beste May Way Version. Was wohl Frank beim hören dieser Version gedacht hat?

Nun kündigt Elvis einen Medley seiner Songs an. Love Me und Johnny B. Goode folgen. Beides schöne Versionen, besonders Johnny B., Elvis rockt und peitscht sich durch den Song. Dazu James Gitarrensolo, Spitzenklasse.

It’s Over ist ein weiteres neues Lied. Das Arrangement ist Spitzenklasse. Achtet hier mal etwas auf die Vielzahl an Instrumenten im Hintergrund. Und dazu seine dezent kräftige Stimme.

Blue Suede Shoes ist ein kleiner Rock-Lückenfüller, fetzig und schöne Version.

Nun kündigt Elvis einen der traurigsten Songs an die er kennt, I’m So Lonesome I Could Cry. Er trägt den Song nachdenklich und traurig vor. Dazu die dezenten Instrumente und die Chöre welche Elvis unterstützen. Traumhaft. Selbst Elvis bekam bei diesem Song eine Gänsehaut, zu hören und zu sehen (auf DVD) bei ca. 0:49 Minuten.

I Cant Stop Loving You wird langsam vorgetragen, schöne Version. Elvis steigt etwas später ein, da er noch einen schluck Wasser (?) trinkt.

Kurz, kürzer, Hound Dog! Schöne Version, doch leider viel zu kurz.

Kommen wir nun zu meinem Livesong No. 1 von Elvis, What Now My Love.
Der Song wird in einer Art Bolero-Beat (hier ein Bspl. http://www.youtube.com/watch?v=3-4J5j74VPw) dargeboten.
Es ist dieser Bolero-Beat der mich fesselt. Klavier, Streicher und Trompeten, alle spielen mal abwechselnd, dominierend, brachial, in diesem Bolero-Beat und bauen so den Song förmlich auf. Und dazu die Chöre welche Elvis unterstützen.
Und erst das Ende. Er schreit es aus sich raus, doch es ist kein schreien in diesem Sinne… wie sagte meine Großmutter immer, er schreit nicht, er singt. Und das ist es, er singt das Ende Explosiv, dazu die entfaltenden Instrumente und Chöre. Und was macht J.D.? Er singt allen entgegen mit seiner abfallenden Bassstimme… ach was schreib ich, hört euch den Song auf voller Lautstärke an http://www.youtube.com/watch?v=TJS1vLTV_MA .

Beim folgende Fever merkt man wie nervös Elvis war. Er vergaß eine Zeile zu singen. Das Schlagzeug ist das wichtigste Instrument, da er hier, zu Ronnys Drumschlägen, seine Beine bewegen lässt, was ein aufschreien der Fans verursacht. Er spielt förmlich mit den Fans. Sehr schöne Version.

Welcome To My World wird solide und kräftig vorgetragen. Zum Ende entfalten sich noch mal ganz kurz alle Instrumente.

Suspicious Minds ist der einzige Song des Konzertes, welcher mich nicht überzeugen kann. Es fehlt mir einfach die Dynamik, die Geradlinigkeit. Der Song wirkt auf mich einfach zu durcheinander.

Nun folgt die übliche Bandvorstellung.

  • J.D. Sumner & the Stamps Quartet (backup vocals)
  • Sweet Insoirations (backup vocals)
  • Kathy Westmorland (backup vocals)
  • James Burton (lead guitar)
  • John Wilkinson (rhythm guitar)
  • Ronnie Tutt (drums)
  • Jerry Scheff (bass)
  • Glen Hardin (piano)
  • Charlie Hodge (harmony)
  • Joe Guercio & his Orchestra

Kommen wir zum Höhepunkt der Show. Das Konzert ist dem verstorbenen Kui Lee gewidmet und dessen Song, I’ll Remember You, trägt Elvis vor, und wie. Elvis füllt den Song mit Leben aus. Er betont gefühlsvoll. Dazu die Streicher im Hintergrund, welche eine recht traurige Atmosphäre schaffen. Und wie Elvis dann bei 1:30 I Will Remember You betont… da verschlägt es einen die Stimme. Und der Schluss, Streicher, Chöre und seine Stimme. Dazu die Querflöte (?)… puh!

Das folgende Medley aus Long Tall Sally/Whole Lotta Shakin’ Goin’ On ist solider Rock’n’Roll mit der Gitarre im Vordergrund. Doch das Medley ist im Vergleich zu späteren Versionen recht harmlos.

Kommen wir zur besten, dynamischsten, kräftigsten und mitreißersten Version von American Trilogy. Elvis geht in diesem Song voll auf. Zuerst hören wir James Gitarre, dann dezente Chöre, im Hintergrund das Klavier und dezente Schläge des Schlagzeuges, welche dann etwas stärker in den Vordergrund kommen.
Elvis betont gefühlsvoll, und wird gefühlsvoll von den Chören, und ganz besonders vom Orchester unterstützt. Das hört man an dem Part, wo nur die Querflöte zu hören ist (2:50), im Hintergrund dezent, wirklich ganz dezent die anderen Instrumente. Doch dann, mit Macht, wie eine Welle, entfalten sich die Instrumente. Erst leise, doch dann rollen sie über einen hinweg. Die Geigen, die Trompete, sämtliche Schlagzeuge, die Chöre, alles, wirklich alles ist zu hören. Man hört Elvis wie er das Orchester anfeuert. Gänsehaut. Und als Elvis wieder einsteigt verspürt man richtig, wie Elvis mitgeht. Er peitscht den Song vor, ist sogar für einen kleinen Moment schneller als seine Truppe. Das Arrangement ist Weltklasse. Beifall brandet auf und Elvis schmeißt seinen Gürtel ins Publikum.

Nun folgt A Big Hunk O’ Love. Das Arrangement pept den alten Song recht gut auf. Man merkt wie befreit Elvis aufsingt, so als ob bei American der Knoten geplatzt sei.

Mit Can’t Help Falling in Love endet auch dieses Konzert. Es scheint so, als würde seine Stimme etwas zittern. Nachdem Elvis sein Cape ins Publikum befördert hat, was ein Aufschrei der Fans verursacht, endet dieses grandiose Konzert!

Unmittelbar nach der Show, sobald das Publikum den Saal verlassen hat, nimmt Elvis noch vier Songs (blue Hawaii, Ku-U-I-Po, No More, Hawaiian Wedding Song und Early Morning Rain) extra auf, die für ein TV-Special in den USA gedacht sind. Alle vier Songs werden in Spitzenqualität eingespielt.

Der Cd ist ein kleines Booklet beigelegt mit diversen Details zur Show. Im Booklet selbst sind verschiedene Bilder der Show zu sehen.
Die ältere CD-Version (PD 82642) ist komplett identisch mit der LP. Das Konzert ist nicht vollständig.


Oben die erste CD Generation (PD 82642), unten die spätere und beste Veröffentlichung (07863 67609-2)

Fazit:

Viele Fans zerreißen das Konzert, da sie finden Elvis wäre zu brav, zu lustlos. Doch Elvis trat Live vor 1,5 Millarden Menschen auf. Nervös darf man da ruhig sein. Er konnte der Welt zeigen was in ihm steckte, und das tat er mit diesem Konzert der Superlativen. Für mich ist die Aloha Show sein Karrierehöhepunkt. Es ist das einzige Konzert von ihm, wo die Songs nicht veralbert werden. Die Songs die er singt werden mit mehr als 110% Leidenschaft vorgetragen. Seine Stimme ist kräftig, sein Aussehen besser als je zuvor. Dort zeigte er der Welt zurecht, das es nur einen King geben kann. Elvis Presley

dotore

Pieces Of My Life

Elvis`Sommertour 75 führte ihn ab den 08.Juli in Oklahoma City durch mehrere Bundesstaaten wie Indiana,Ohio,New York bis nach North-Carolina.

Die Qualität seiner Konzerte schlossen nahtlos an die fantastischen Konzerte des Juni`s an (z.B. das legendäre Dallas-Konzert). Die Closnig-Show fand am 24.Juli im Civic Center zu Ashville statt und soll Gegenstand meines Reviews sein.

Ein schöner Sommerabend in Ashville neigt sich dem Ende zu, doch für die 7437 Elvislover`s die heute Abend im ausverkauften Civic Center Zeuge seiner Kunst sind, beginnt JETZT der eigentliche Tag.
Der KING ist in der Stadt, nichts anderes bewegt seit Tagen die Fans in Ashville. Gestern Nacht hatte er schon Ashville geROCKT !!! “Shake a hand” , “Promised Land” was würde er heute alles bringen?

Ein super gestimmtes Publikum wartete auf das Ende des Vorprogramms. Alle dümmlichen Gerüchte und Zeitungsartikel (Elvis fett und vierzig etc…) hatte er gestern Nacht schon mit einer Top-Show bei Seite gewischt. Keine falschen Gedanken sondern reine Vorfreude auf seine Closing-Show sind spürbar. Endlich nach unendlich langer Zeit geht das Vorprogramm zu Ende, die Lichter erlöschen, Aufgeregtheit macht sich breit, nur noch einen Augenblick und dann……

Auf einmal erklingen die Töne zu “Also Sprach Zarathustra” und die Spannung steigt ins Unermeßliche. Schreie werden hörbar, die Spannung stets aufbauend bis die BAND übernimmt. Auf einmal Blitzgewitter, Schreie und Fans die zur Treppe schauen. DA IST ER !!! Donnernder Applaus und Schreilawinen begleiten unseren Mann auf die Bühne. Lässig schreitet er die Bühne ab, lächelnd und gutgelaunt, sehr gut ausschauend .Der Rhytmus zu See See Rider heizt die Fans regelrecht auf, Elvis weiß ganz genau wie lange er warten muß, wie er die Spannung weiter steigern kann. Er dreht sich zu Charlie der ihn die Gibson Dove-Gitarre umhängt, Elvis`selbst gekleidet in den aufregenden BLACK AZTEC SUIT schreitet zum Micro dreht es zu sich hin und schreit “That`s all right little Mama….”, sofort gekreische bei seinen Fans, damit hatte keiner gerechnet um so größer die Freude der 7000 das er seinen ersten Hit von 1954 bringt. Eine fantastische, kraftvolle Darbietung wobei er 2X den “Dididi-Part” wiederholt und sich dabei passend zur Musik bewegt was seine Fans ausflippen läßt. “Thank you very much” und sofort “Well,well,well” sein Publikum weiß was jetzt kommt, auf einmal beginnt er “Well, I got a woman” um sofort wieder mit den “Well`s” was seine Combo durcheinander bringt und Elvis und die Fans erheitert, doch nun geht es los. Eine rockige, stimmlich sehr gute Version, ständig begleitet vom Schreien seiner Fans geht Elvis in den “Amen” Part über, eine sehr lang, hingezogene Version aber sehr zur Freude seiner Fans die mitsingen und klatschen. Dann beginnt das übliche Spielchen mit Ronny Tutt. Tutt heizt Elvis mit seinen Drums ein, und unser Mann bewegt sich perfekt zum Schlagzeugspiel, die Leute hält nun nichts mehr. Schreie, Spannung er ist definitiv alles da!!! Danach J.D Sumner der seine tiefe Stimme einsetzt, Applaus für ihn, “er kann es noch viel besser” sagt Elvis und reißt J.D. zu einer noch tiefer gesungenen Version hin, großer Applaus und ein kräftiges “I got a Woman” beenden diese großartige Version.

“Thank you very much, Big Boss Man” ja jetzt geht es richtig ab, fantastischer Rhytmus seiner Band, Elvis`Voice perfekt, lautes gekreische im Instrumental-Part weil unser Mann sich total verausgabt und seine Bewegungen darbietet. ER hat das Publikum total im Griff, er ist der MEISTER! “Love me” folgt, mit etwas halbherzigen Gesang da Elvis mit den küssen seiner weiblichen Fans beschäftigt ist, sie geben ihm kaum eine Chance zu singen, ein langgezogenes Ende von Stamps und Inspirations werden mit einem prachtvollen,kräftigen “Oh Yeah” von Elvis`beendet. “Take it on” eine sehr gut Version von “If you love me, let me know” folgt, sehr schön gesungen, ständig begleitet von der magischen Athmosphäre der 7000 ! Eine solide Version von “All Shook Up” folgt, danach Applaus und ohne ein Wort zu verlieren, geht er in das Medley “Teddy Bear / Don`t be Cruel” über, eine sehr gute Version zum Schluß bei Ronny`s Drum-Solo Schreie zu Elvis`Bewegungen. “Hound Dog” folgt, anfangs eher zurückhaltend und ein wenig herumalbernd vorgetragen, steigert er sich im Rhytmus-Part, läßt die Hüften kreisen was die Fans nahe der Hysterie bringt ! Schreie und Applaus sind sein Lohn. Charlie reicht Elvis eine Box woraus Elvis`einen Fan-Wunsch zieht “An American Trilogy” wird gezogen und eine stimmlich hervorragende version folgt “Szenenapllaus” bei ” I was bound to die..”, ja Elvis ist auf der Höhe der Zeit, perfektes Entertainment ist seine Sache und sein Publikum dankt es ihm mit Standing Ovations! Es geht weiter mit “Heartbreak Hotel” eine gute bluesige Version, bei Burton`s Gitarrensolo feuert Elvis ihn an, der Abend macht unseren Mann offentsichtlich großen Spaß und das überträgt sich auf die BAND und die Fans. Donnernder Applaus und der “Jailhouse Rock” folgt, in einer schnellen Fassung, einzelne Textprobleme überspielt er gekonnt mit improvisierten Gesang und heißen Bewegungen. Elvis zieht “Something” aus der Box und bemerkt das er diesen Song schon länger nicht mehr gesungen hätte, dennoch folgt eine zauberhafte Fassung dieses schönen Liedes. Standing Ovations !!! “Thank you very much, Return to Sender, oh Lord, I try to find a key for that” woh wie super, er hat nichts verloren, “Return to Sender” ROCKT den Saal, die Fans schreien wieder, begeistert davon das er dies alles noch bringen kann. Klasse Version !!! Nun wird “Wooden Heart” gezogen (Hören die Wunder niemals auf!!!) und Elvis bringt eine gute Fassung rüber wobei ihn die in deutsch gesungenen Textzeilen keinerlei Schwierigkeiten bereiten.

Es folgt der wundervolle “Hawaian Wedding Song” sehr gefühlvoll gesungen, am Ende wiederholt er den Schlußpart zusammen mit Kathy was ihn wiederum Standing Ovation einbringt. Nun folgt “Bridge over troubled water” lauter Jubel und Szenenapplaus begleiten diese schöne Fassung von Elvis. Zeit für harten ROCK “Polk Salad Annie” rockt und unser Mann noch viel mehr, besonders am Ende des Songs hat man das Gefühl wir befänden uns in 1972, so sehr reagiert sein Publikum auf seine kraftvollen Karate-Bewegungen. Riesen Applaus und die Band-Vorstellung folgen wobei Tutt, Scheff, Hardin und Orchestra ihre Solis spielen, Burton`s “Johnny B.Goode” wird von Elvis gesanglich ein wenig begleitet. T-R-O-U-B-L-E folgt sein aktueller Hit, stark gesungen und seine Begleitung ist ebenso fantastisch ! Elvis kündigt den schönen Song “Shake a hand” an, sehr guter Rhytmus, Schreie und ein Elvis den es sehr viel Freude macht der Song zu performen. Danach stellt unser Mann Dr.Nic sowie Vernon Presley dem Publikum vor. Mit dem Verweis darauf den Lieblingssong seines Vater singen zu mögen beginnt er mit “Pieces of my life” einfach nur WOH das Publikum wird Zeuge eines einmaligen, grandiosen Abend`s, soviele Raritäten hat unser Mann selten an einem Abend gegeben, jeder ist sich bewußt über die größe dieses EVENTS. Ergriffender Beifall am Ende des Songs , jetzt folgt der STIMMLICHE HÖHEPUNKT des Abends. “How great thou art” folgt, stimmlich bombastisch sich steigernd bis zum stimmlichen Exzess bietet Elvis eine großartige Fassung seines Grammy-Gospelhits, das Ende wird zur großen Freude der Fans wiederholt. Standing Ovation . “God bless you, take care” und “Can`t help falling in Love” folgt, es geht dem Ende der Show zu, die Fans spüren es und wollen ihn noch nicht gehen lassen. “Elvis,Elvis” , “Don`t go”, der Song ist vorüber, Elvis`Combo übernimmt, unser Mann schreitet sein Publikum ab, WAS FÜR EIN KONZERT, alle Zweifel weggewischt verläßt er seine Fans die noch Minuten später weiterklatschen, als Elvis die Bühne schon lange verlassen hat!

Eine fantastische Closing-Show beendet eine TOP-TOUR !

CD : Pieces of my life – SA Records

Review von Tommy Cashels72

 Found my Thrill – RCA 

27.01.1974 – Soundboard Recording Dinner Show

Es ertönt Also Zarathustra. Der Elvis Fan schließt die Augen und wartet auf Elvis. Den King. 
Er rockt mit See See Rider los. Das Publikum ist gleich da. Die Stimmung schwankt gleich zu einem rüber. 
Das ist das herrliche der Fan ist gleich drin im geschehen. Vorlauf ist bei dem King nicht nötig. Kurze Begrüßung („Guten Abend meine Damen und Herren. Willkommen zu der Show ich hoffe es wird ihnen gefallen und sie genießen es“) schon geht es mit I got a Woman weiter. Keine langen Spielchen. Kein well well well es geht gleich ab. Ab 1:24 nimmt der Song richtig fahrt auf. Elvis rockt in dieser Phase den Song im Stil von 1956/69. Ich finde sowieso dass er diesen Song immer sehr gewürdigt hat. Elvis hat einige Songs von Ray Charles in seinen Shows untergebracht. Diesen hat er geliebt. Ich denke es hat ihn nicht gefallen diesen damals bei der 73 Hawaii-Show draußen zu lassen. Neben See See Rider, Hound Dog und Can’t help falling in love der meist Live gesungene Song. Bei 1:50 setzt dann Amen an. Leider ist die Klangtechnik nicht sehr gut und grad hier bei Amen hört es sich nicht gut an. Ab 2:46 der Blusige Schluss wie wir ihn kennen. Jetzt wiederholt sich noch mal der Begrüßungstext. Haargenau, ich denke hier ist ein Fehler passiert. Ein kurzes Love Me folgt. Elvis ist nicht ganz bei der Sache. Die Tiefen Töne sind ein wenig brummig aufgenommen. Nach 1:33 ist ende. Let me be there. Leider ist die Tonqualität schlecht. Was den genuss etwas trübt. Zum ende hin nimmt der Song die gewohnte Geschwindigkeit auf. 
Jetzt kommt einer von Elvis bestens Songs. You’ve Lost that Lovin’ feelin. Elvis hatte den Song von 1970 – bis zu letzten Tournee 1972 als Standart im Programm. Nach 1 Jahr und 4 Monaten Pause nahm er ihn für diese Tour noch mal in das Programm. Nach dieser Tour sang er ihn nur noch 2 x. Einmal im März dieses Jahres und einmal auf Wunsch 1975. Das ist schade. Den Elvis Stimme hatte sich noch mal zu 72 verbessert. Ich finde diese Version sehr sehr schön. Obwohl klangtechnisch nicht so gut wie die bekannten Fassungen schafft Elvis Stimme es diese Tonschwierigkeiten zu „übersingen“. Ich hätte gerne mehr vergleiche gehabt. 
Mit Sweet Caroline nimmt er nochmals einen Song mit rein, der bis September 1971 Standard war. Bis auf zwei Ausnahmen 1973 war er aus den Programm. Bei 2:30 kommt Elvis minmal ins Stocken. Insgesamt bringt er Sweet Caroline identisch zu 1971. Elvis bedankt sich und entschuldigt sich für den kurzen „Verhaspler“. 7 mal sollte er nach dieser Tour noch die süsse Caroline besingen. Letztmalig Es folgt Love me tender und knutschen. 

Nach dem Pausenfüller Love me Tender kommt nun das berühmte Rock’n Roll Medley. Schön klar Bei 0:40 verändert er den Text. „I saw „money alen“? jemand aus der Band lacht.? Das Medley ist klarer als die anderen. Hound endet sehr apruppt. Insgesamt sehr rockig und klasse vorgetragen. Da will ich gleich mitrocken. 
Nun ist Fever vom 01.02.1974 eingefügt. Sehr gut. Würde man es nicht wissen, nicht zu merken. Das Publikum hat Spaß, Elvis auch und ich als Zuhörer sowieso. 
Wie gesagt der Übergang ist klasse gemacht. Elvis bedankt sich beim Publikum noch auf den Fevertrack und die ersten Töne von Polk Salad Annie ertönen, Schon nach 2:23 ist schluß mit der ersten rockperformance ist schluß. Elvis ist außer Atem und stellt die erst mal die Stamps als The Voice vor. 

Zusammen mit Jerry singt er nun Spanish Eyes. Ich mag die Spanischen Songs von King sehr gerne und dieses ist eins was ich immer besonders laut mitsinge. Hier halt ich aber lieber den Mund den die beiden singen es wirklich gemeinsam und das ist einfach nur schön. Wenn man verliebt ist und sich trennen muss und dann diesen Song hört – muss man schon aus Stein sein. Und was das Ergebnis noch schöner macht es war das erste Mal. Für mich die aller beste Version. Ab 2 Minuten dreht die Band richtig auf und man denkt man feiert in den Straßen von einem Spanischen Kleinstadt (habe ich schon gemacht/daher kann ich das so nachempfinden) – für mich einer der besten Song hier drauf. 

Elvis bedankt sich bei Jerry und legt dann mit Suspicious Minds. Etwas schnell am Anfang – Elvis voll dabei man wartet auf die SM-Explosion ab 2:30 ist es dann soweit – Rock’n’Roll. Ich denke aber das er nicht so stark Performt hat, er ist nicht so außer Atem wie bei PSA. Am ende kommt es mir so vor als ob er jetzt genug hat. Das Thanks you very much kommt etwas streng daher und Elvis geht gleich zur Vorstellung der Band. Vobei er Jerry nur als Voice vorstellt. Die Vorstellung dauert 2:30. 
The Sweet Inspirations
J.D. Summer und the Stamps
Kathy Westmoreland 
James Burton
John Wikinson
Ronnie Tutt
Duke Bardwell stellt er nur als DUKE vor
Glen Hardin
Bei Charlie Hodge macht er einen Scherz und stell ihn als General vor 
Joe Guercio

Er begrüßt noch mal das Publikum und es gibt einen Onliner Most beautiful Girl in the world. (6 Sekunden). 

Er fragt „habt ihr eine Idee was wir spielen sollen?“ Glen hat eine und hämmert das Intro von I Can’t Stop Loving you in die Tasten. „Dann machen wir das“ Glen noch mal – und es geht ab. Elvis haut sich in diesen Blues/Country Teil rein. Aber ab 0.30 gefällt es mir nicht mehr. Mir ist die Gitarre von Wilkinson etwas zuviel Country. Blusiger mag ich es lieber. Auch flötet Kathy mir zu stark dazwischen, das passt besser zu It’s Midnight. 
Auch das Ende finde ich nicht so schön. Zwar ganz stark am Anfang des Endes vom King aber den zweiten Teil überlässt er der Sopranstimme. 

Jetzt folgt ein wunderschönes Help me. Voll Country richtig schön. Hier passt die Band auch wieder. Der Abschluss ist perfekt. Elvis bedankt sich und man richtig sein lächeln spüren. „Ein wunderschöner Song“ Ja da hat er recht das ist er. 

American Trilogy. Gänsehautfeeling schon ab 1:40 bis zum Ende des Songs. Man möchte aufstehen und ein Feuerzeug schwenken. Arm in Arm irgendwo im Nirgendwo und Elvis sehen und lauschen. Besser geht es nicht. 

Nun noch mal etwas Rock’n’Roll: Let me be There zum zweiten Mal (Ich nehme mal an das war ein Fehler und ist aus dem darauffolgenden Tag)Es ist aber eine andere Version als die bei Take 5 am Anfang des Konzert. Ab und zu knistert die Aufnahme. Die Band und Elvis machen noch mal richtig dampf.

Dann ist leider schon ende. Can’t help Falling in Love. Der Closing Vamp und die Announcement ist mit 30.01.1974 Midnight show angegeben. Ich nehme mal an das dies bei Let me be There auch so ist. 

Jetzt gibt es noch Bonus:

1)My Baby left me vom 28.01.1974. DAS ROCKT VOLL AB. Der Anfang ist wie 56 auch stimmlich. Einer der besten Live Version aus den 70er finde ich. 
2)Tryin to get to you auch vom 28.1.1974 Er stellt ihn wie so oft als seinen Favoriten Song vor. Er singt ihn nicht ganz so hart wie sonst sondern sehr sexy und explodiert dann ab 0:53 – GEIL 
3)So nun ein absoluter Kaufgrund für die die ihn noch nicht haben. Eins der allerschönsten Liebessongs. Finde ich jedenfalls. THE First Time ever I saw your Face. Elvis kann diesem Song eine Würde geben ohne jeden Schmalz das kann einfach nur der King. Du hörst den Song und machst einfach nur „Seufs“. 
4)Zum Schluss gibt es noch einen Mix zusammengestellt aus mehreren Lveaufnahmen. Beginnt mit dem Well,Well,Well (hatte wir ja im Konzert nicht) dann When my blue Moon Turns to Gold Again/ wieder WELL WELL dann ein 3 Sekunden onliner (null Ahnung was das sein soll),noch ein Onliner Blue Monday/Jetzt bei 1:13 setzt das wohl längste Live Blue Berry Hill ein. Allerdings mit sehr künstlerischen Texten von Elvis. Erst bei 3:13 dann I can’t Stop Loving you. Und diesmal richtig Rockig und Blusig. 

Tracklist:
Also Sprach Zarathustra / See See Rider / I Got A Woman – Amen / Love Me / Let Me Be There / You’ve Lost That Lovin’ Feelin’ / Sweet Caroline / Love Me Tender / Long Tall Sally – Whole Lotta Shakin´ Goin´ On – Mama Don’t Dance – Flip, Flop And Fly – Jailhouse Rock – Hound Dog / Fever / Polk Salad Annie / Spanish Eyes / Suspicious Minds / Introductions / Most beautiful Girl in the world/ I Can’t Stop Loving You / Help Me / An American Trilogy / A Big Hunk O’ Love / Can’t Help Falling In Love/Closing Vamp

Bonussongs:
My Baby Left Me / Tryin To Get To You / The First Time Ever I Saw Your Face / Medley zusammenstellt aus verschiedenen Aufnahmen

Review von thetifcat

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