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If You Talk In Your Sleep

Mit einem kräftigen Schlagzeug, begleitet vom Piano und rhythmischen Klatschen, wird das Konzert vom 19.08.1974 vor 2.200 Zuschauern in Las Vegas Hilton durch „Big Boss Man“ eröffnet! Nach ca. 14 Sekunden steigt Elvis in den Song mit ein. Seine Stimme wirkt sehr kraftlos, die Begleitinstrumente spielen leider viel zu weit im Hintergrund, dennoch eine schöne Darbietung, mal was anderes, nicht immer See See Rider!
Weiter geht es mit „Proud Mary“. Der Bass ist unwahrscheinlich weit im Vordergrund, der Rest der Instrumente viel zu weit weg. Auch der Begleitchor ist sehr weit im Vordergrund, behaupte mal noch vor Elvis, der wieder ein wenig kraftlos wirkt.
Beiden ersten beiden Songs wirkte Elvis recht kraftlos, doch beim folgenden „Down In The Alley“ vollzieht er eine 180° Kehrtwende. Eine tolle Darbietung!
„Everybodys gone away… “ es folgt eine wunderschöne Version von “Good Times Charlies Got The Blues”. Auch hier sind die Instrumente viel zu weit weg, ebenso die Chöre. Dennoch schadet es diesem Song überhaupt nicht, da seine Stimme bombastisch wirkt!
„Never Been To Spain“ ist das nächste Lied im Programm. Auch hier sind alle Instrumente viel zu weit im Hintergrund.
Mit einem seichten Klaviersolo wird „It’s Midnight“ eröffnet. Eine super Version. Seine Stimme ist kräftig aber gleichzeitig besinnlich. Die Chöre im Hintergrund ergänzen ihn optimal. Leider sind auch hier die Instrumente zu sehr im Hintergrund, was allerdings nicht so auffällt! Es verleiht dem Song eine gewisse Traurigkeit.
Mit kräftigen Schlägen ins Schlagzeug geht es mit „If You Talk In Your Sleep“ weiter. Die Chöre sind zu weit im Vordergrund, seine Stimme wirkt wieder recht kraftlos, schon mehr lustlos! Dennoch ist es eine klasse Darbietung!
Nun folgt ein sehr seltenes Lied, „Im Leaving“. Seine Stimme ist wieder lustvoller! Eigentlich eine schöne Version, doch kommt sie an die Studioversion nicht heran!
„Let Be Me There“, eine sehr solide und kräftige Version, doch leider stimmt auch hier die Abmischung überhaupt nicht.
„Softly I will leave you…” Trotz des schlechten Tones, einfach nur anhören. Das Piano, die Chöre und dazu Sherill Nielson, einfach klasse! Mit „If You Love Me Let Me Now“ geht es weiter, kann mich jedoch nicht überzeugen. Die Version aus Memphis ist stärker.
Jetzt folgt ein „Knutsch-Song“, genau, „Love Me Tender“. Braucht man auch nicht weiter zu dukomentieren!
„Polk Salat Annie“, leider stimmt auch hier die Abmischung nicht. Klar, gibt bessere, ist aber eine ganz heiße Nummer.
Es folgt die Bandvorstellung inklusiver einer Person aus dem Publikum.
„Promised Land“ wird mit einem kurzen Klavier-Solo eröffnet. Seine Stimme ist kräftig und geradlinig! Hab ich schon erwähnt, das auch hier die Instrumente viel zu weit weg sind? Trotzdem eine schöne Version!
Beim folgenden „My Baby Left Me“ klingt seine Stimme sehr langsam und er kommt auch nicht an die Memphis Version vom 20.03.1974 heran.
„Bridge Over Trouble Water“ wird durch das Piano eingeläutet. Auch hier kann ich nur sagen: Anhören. Ein Muss!
Es folgt ein kleiner Schnitt und weiter geht es mit „Fever“. Ich frage mich was ab 0:38 bis 0:45 dort wohl los war! Kommt aber an Aloha nicht heran!
„Give Ge Hound Dog“! Das Publikum, welches man sonst fast nie gehört hat, kreischt nun auf, wird sehr unruhig. Eine schnelle Pflicht-Version.
Mit „Can’t Help Falling In Love“ wird das Konzert beendet. Kräftige Stimme, eigentlich eine schöne Version, doch leider wird sehr früh ausgeblendet!

Musiker:
Gittare: James Burton
Rhythmus Gittare: John Wilkinson
Akustische Gittare: Charlie Hodge
Bass: Duke Bardwell
Schlagzeug: Ronnie Tutt
Piano: Glen D. Hardin
Joe Guercio Orchestra

Background Gruppe:
Männliche Vokalgruppe: J.D. Sumner und das Stamps Quartet und Voice
Weibliche Vokalgruppe: The Sweet Inspirations, Kathy Westmoreland

Review von Admiral James T. Kirk

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